Trinkwaldsee

Teich und Hochwasserrückhaltebecken in der Gemarkung der Gemeinde Sternenfels des baden-württembergischen Enzkreises From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Trinkwaldsee ist ein Teich und ein Hochwasserrückhaltebecken in der Gemarkung der Gemeinde Sternenfels des baden-württembergischen Enzkreises.

Schnelle Fakten
Trinkwaldsee
Lage Kraichgau
  • Kraich-Saalbach-Hügelland
    • Strombergvorland

Baden-Württemberg

Zuflüsse Kraichbach, rechter Quellast von diesem
Abfluss Kraichbach → Rhein Nordsee
Größere Orte in der Nähe Sternenfels
Trinkwaldsee (Baden-Württemberg)
Trinkwaldsee (Baden-Württemberg)
Koordinaten 49° 2′ 45″ N,  50′ 29″ O
Daten zum Bauwerk
Sperrentyp Erddamm
Bauzeit 1979
Daten zum Stausee
Höhe über Meeresspiegel 272 m ü. NHN
Wasseroberfläche 0,45 ha
Stauseelänge 80 m
Stauseebreite 60 m
Speicherraum 600 
Gesamtstauraum 7 200 
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Lage und Beschreibung

Der See liegt naturräumlich am Westrand des Strombergs im Strombergvorland, einem Teil des Unterraums Kraich-Saalbach-Hügelland des Kraichgaus[1], und im Naturpark Stromberg-Heuchelberg.[LUBW 1] Er ist südwestlich knapp einen Kilometer von der Ortsmitte des Dorfes Sternenfels entfernt und steht, vom Tierpark Sternenfels umschlossen, in der Talmulde des obersten Kraichbachs, der von Südosten her in ihn einfließt. Ein weiterer, kürzerer Zufluss läuft vom Sternenfelser Ortsrand im Nordosten her zu.

Der Spiegel des Sees hat gewöhnlich eine Höhe von etwa 272 m ü. NHN[LUBW 2], er ist etwa 80 Meter lang, 60 Meter breit[LUBW 3] und bedeckt eine Fläche von etwa 0,45 ha.[LUBW 4] Das Einzugsgebiet ist etwas über 0,9 ha groß.[LUBW 5] Gewöhnlich hält der 1979 hinter einem Erddamm angestaute See 7.200 m³ Wasser, er dient außer Freizeitzwecken und der Fischzucht aber auch als Hochwasserrückhaltebecken und kann weitere 600 m³ aufnehmen, die ungesteuert wieder abfließen.[LUBW 6]

Der See liegt im Gipskeuper (Grabfeld-Formation) des Mittelkeupers, in den in der Talaue breit holozäner Auenlehm eingelagert ist. An den Hängen streicht schon wenig über dem Gipskeuper der Schilfsandstein (Stuttgart-Formation) aus.[2]

Einzelnachweise

Literatur

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