Trust (Album)
Musikalbum von Richie Beirach
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Trust ist ein Musikalbum von Richie Beirach. Die am 24. und 25. Februar 1993 in den Clinton Studios in New York City entstandenen Aufnahmen erschienen am 19. März 1996 auf Evidence Records.
Veröffent-
lichung
Aufnahme
Evidence Records
Format(e)
CD, Download
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| Studioalbum von Richie Beirach | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Evidence Records | ||||
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
9 | |||
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51:20 | ||||
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Besetzung |
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Studio(s) |
Clinton Studios, New York City | |||
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Hintergrund
Im Juli 1973 war der Pianist Richie Beirach mit Stan Getz auf dem Newport Jazz Festival aufgetreten, weitere Mitglieder der Rhythmusgruppe waren dabei Dave Holland am Bass und Jack DeJohnette am Schlagzeug. Mit diesen nahm Beirach 20 Jahre später in Triobesetzung ein gemeinsames Album auf. Neben Eigenkompositionen des Bandleaders und einer von Dave Holland spielte das Trio auch „Nefertiti“ von Wayne Shorter (vom gleichnamigen Album von Miles Davis) und „Moor“ von Gary Peacock.
Titelliste
- Richie Beirach Trio: Trust (Evidence (5) – ECD 22143-2)[1]
- What Are the Rules? 6:16
- Trust 3:45
- Moor (Gary Peacock) 6:42
- Jamala (Dave Holland) 5:10
- Boston Harry 5:14
- Gargoyles 6:46
- Nefertiti (Wayne Shorter) 7:10
- Johnny B. 4:33
- Rectilinear 5:44
Wenn nicht anders vermerkt, stammen die Kompositionen von Richie Beirach.
Rezeption
Alex Henderson verlieh dem Album in Allmusic vier Sterne und schrieb, als vielseitiger Pianist könne Beirach Standards durchaus lyrisch interpretieren, doch auch intellektuelle und abstrakte Klänge würden ihm leichtfallen. Eines seiner intellektuelleren, unsentimentalen Alben aus den 90er-Jahren sei „Trust“ gewesen, ein gelungenes Post-Bop-Trio-Album. So stark „Trust“ auch ist, es dürfte nicht jedermanns Sache sein. Wer Beirachs lyrische Version von „Moonlight in Vermont“ erwartet, sei hier falsch. Von „Rectilinear“ und „What Are the Rules?“ bis hin zu „Gargoyles“ und „Boston Harry“ sei Trust vielmehr ein Album, das sich durch Kantigkeit, Komplexität und Intellekt auszeichne. Wer Abstraktion nicht mag, würde sich mit dem Album schwertun, doch wer sich auf diese anspruchsvolle Musik einlassen kann, dem habe Trust viel zu bieten.[2]