Trust (Album)

Musikalbum von Richie Beirach From Wikipedia, the free encyclopedia

Trust ist ein Musikalbum von Richie Beirach. Die am 24. und 25. Februar 1993 in den Clinton Studios in New York City entstandenen Aufnahmen erschienen am 19. März 1996 auf Evidence Records.

Veröffent-
lichung

19. März 1996

Label(s)

Evidence Records

Format(e)

CD, Download

Schnelle Fakten Studioalbum von Richie Beirach, Veröffent-lichung ...
Trust
Studioalbum von Richie Beirach

Veröffent-
lichung

19. März 1996

Aufnahme

24./25. Februar 1993

Label(s)

Evidence Records

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz

Titel (Anzahl)

9

Länge

51:20

Besetzung

Studio(s)

Clinton Studios, New York City

Chronologie
Solo Piano Recital: Live in Japan
(1995)
Trust The Snow Leopard
(1996)
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Hintergrund

Im Juli 1973 war der Pianist Richie Beirach mit Stan Getz auf dem Newport Jazz Festival aufgetreten, weitere Mitglieder der Rhythmusgruppe waren dabei Dave Holland am Bass und Jack DeJohnette am Schlagzeug. Mit diesen nahm Beirach 20 Jahre später in Triobesetzung ein gemeinsames Album auf. Neben Eigenkompositionen des Bandleaders und einer von Dave Holland spielte das Trio auch „Nefertiti“ von Wayne Shorter (vom gleichnamigen Album von Miles Davis) und „Moor“ von Gary Peacock.

Titelliste

  • Richie Beirach Trio: Trust (Evidence (5) – ECD 22143-2)[1]
  1. What Are the Rules? 6:16
  2. Trust 3:45
  3. Moor (Gary Peacock) 6:42
  4. Jamala (Dave Holland) 5:10
  5. Boston Harry 5:14
  6. Gargoyles 6:46
  7. Nefertiti (Wayne Shorter) 7:10
  8. Johnny B. 4:33
  9. Rectilinear 5:44

Wenn nicht anders vermerkt, stammen die Kompositionen von Richie Beirach.

Rezeption

Alex Henderson verlieh dem Album in Allmusic vier Sterne und schrieb, als vielseitiger Pianist könne Beirach Standards durchaus lyrisch interpretieren, doch auch intellektuelle und abstrakte Klänge würden ihm leichtfallen. Eines seiner intellektuelleren, unsentimentalen Alben aus den 90er-Jahren sei „Trust“ gewesen, ein gelungenes Post-Bop-Trio-Album. So stark „Trust“ auch ist, es dürfte nicht jedermanns Sache sein. Wer Beirachs lyrische Version von „Moonlight in Vermont“ erwartet, sei hier falsch. Von „Rectilinear“ und „What Are the Rules?“ bis hin zu „Gargoyles“ und „Boston Harry“ sei Trust vielmehr ein Album, das sich durch Kantigkeit, Komplexität und Intellekt auszeichne. Wer Abstraktion nicht mag, würde sich mit dem Album schwertun, doch wer sich auf diese anspruchsvolle Musik einlassen kann, dem habe Trust viel zu bieten.[2]

Einzelnachweise

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