Tsungming-Tu-Preis
Auszeichnung
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Der Tsungming-Tu-Preis ist ein taiwanischer Wissenschaftspreis.
Der Tsungming-Tu-Preis wird vom National Science Councils (國家科學委員會) in Taiwan (Republik China) an deutsche Wissenschaftler verliehen[1] und ist die höchste akademische Ehre für Ausländer in Taiwan. Der erstmals 2007 verliehene Preis wird jährlich an höchstens drei Personen für außerordentliche Verdienste oder Entdeckungen in einem Forschungsgebiet vergeben und ist mit einem Preisgeld von zwischen 50.000 und 100.000 US-Dollar dotiert. Namensgeber ist der taiwanische Mediziner Tsungming Tu (杜聰明; 1893–1986). Partnerorganisation des NSC für den Preis ist die Alexander von Humboldt-Stiftung. Umgekehrt verleiht die Alexander-von-Humboldt-Stiftung jährlich an bis zu drei Wissenschaftler aus Taiwan den Humboldt-Forschungspreis.
Preisträger
- 2007: Peter Jonas, deutscher Neurophysiologe[2] und Klaus Ploog, deutscher Festkörperelektroniker[3]
- 2009: Peter Fulde, deutscher Theoretischer Physiker[4]
- 2010: Jürgen Hennig, deutscher Radiologe[5]
- 2011: Harald zur Hausen, deutscher Virologe,[6] Klaus Müllen, deutscher Chemiker[7] und Ansgar Jüngel, deutscher Mathematiker[8]
- 2012: Johannes Buchmann, deutscher Informatiker[9]
- 2015: Claudia Felser, deutsche Materialwissenschaftlerin[10] und Rainer Waser, deutscher Physikochemiker[11]
- 2016: Eberhard Groß, deutscher theoretischer Physiker, Christoph Plass, deutscher Krebsforscher[12][13]
- 2017: Hannah Monyer, deutsche Neurowissenschaftlerin,[14] Michael Lackner, deutscher Sinologe,[15] Gerhard Bohrmann, deutscher Geologe[16]
- 2018: Wolf B. Frommer, deutscher Botaniker[17]
Weblinks
- Webseite „The Tsungming Tu Award, Ministry of Science and Technology“ ( vom 20. Dezember 2016 im Internet Archive)