TuS Binzen

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Der Turn- und Sportverein Binzen ist ein Sportverein aus Binzen in Landkreis Lörrach. Der Verein bietet die Sportarten Fußball, Tischtennis und Gymnastik an. Bundesweit bekannt wurde der Verein durch die Frauenfußballmannschaft, die Gründungsmitglied der Bundesliga war.

NameTurn- und Sportverein
Binzen 1956 e. V.
Vereinsfarbenrot / weiß
Gründung12. Mai 1956
VereinssitzBinzen
Schnelle Fakten Name, Vereinsfarben ...
TuS Binzen
Logo
Name Turn- und Sportverein
Binzen 1956 e. V.
Vereinsfarben rot / weiß
Gründung 12. Mai 1956
Vereinssitz Binzen
Website www.tus-binzen.de
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Geschichte

Am 12. Mai 1956 wurde der Verein in der Bahnhofswirtschaft gegründet. Zunächst wurde nur Fußball gespielt. Die Tischtennisabteilung folgte 1971. Zehn Jahre später löst sich die Turnabteilung aus dem Verein und wird unter dem Namen Turnerbund Binzen selbständig.

Frauenfußball

Die Frauenfußballabteilung wurde 1971 gegründet. 1982 gewinnt die Mannschaft mit dem südbadischen Pokal den ersten Titel. In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre dominierte die Mannschaft den Frauenfußball in der Südbadischen Damenliga. Zwischen 1985 und 1990 wird die Mannschaft je fünfmal Meister und sechsmal Verbandspokalsieger. Auf Bundesebene war in der Regel schon in der ersten Runde Endstation. Nur bei der deutschen Meisterschaft 1985 und im DFB-Pokal 1985/86 erreicht die Mannschaft das Viertelfinale. Als südbadischer Meister 1990 war der TuS Binzen Gründungsmitglied der Bundesliga,[1] stieg jedoch als Tabellenletzter der Südgruppe sofort wieder ab. 1994 meldet die Mannschaft sich vom Spielbetrieb ab.

Mittlerweile gibt es eine neue Frauenfußballabteilung, deren Mannschaft 2013/14 in der 1. Kreisliga spielte und in die Bezirksliga Hochrhein aufstieg.

Erfolge

Statistik

Am 31. Oktober 1970 hob der DFB das Frauenfußballverbot auf. Die Bilanz der Frauenmannschaft des TuS Binzen:

Weitere Informationen Liga, Platz/Teilnehmer ...
Saison[2][3][4] Liga Platz/Teilnehmer S U N Tore Punkte Verbandspokal Bemerkungen
1970/71nicht am Spielbetrieb teilgenommen
1971/72[5]Oberrhein Staffel 15./50173:391-15
1972/73Oberrhein8./9121312-834-28
1973/74Oberrhein5./9601017-5812-20
1974/75[6]OberrheinTuS Binzen 7. oder 8./8
1975/76nicht am Spielbetrieb teilgenommen
1976/77[7]Oberrhein32521-118-124. oder 5./6, als SG Binzen/Märkt/Eim.
1977/78[8]Oberrhein4./762438-1714-10als SG Binzen/Märkt
1978/79Oberrhein2./551237-611-5
1979/80Bezirksstaffel Oberrhein1./4101137-1021-32. der Aufstiegsrunde
1980/81Südbadische Damenliga8./1027911-2511-25
1981/82Südbadische Damenliga9./1045916-2513-23Endspiel: TuS Binzen – SC Freiburg 3:1 n. V.
1982/83Südbadische Damenliga4./1093627-2121-15
1983/84Südbadische Damenliga2./10113433-1525-11Endspiel: SC Freiburg – TuS Binzen 3:0
1984/85Südbadische Damenliga1./10161145-1633-3Endspiel: TuS Binzen – VfR Rheinfelden 4:2
1985/86Südbadische Damenliga1./10161184-733-3Endspiel: TuS Binzen – SC Freiburg 3:1
1986/87Südbadische Damenliga2./10152175-932-4Endspiel: TuS Binzen – SpVgg Wiehre 2:1
1987/88Südbadische Damenliga1./10170165-1034-2Endspiel: TuS Binzen – SpVgg Wiehre 5:0
1988/89Südbadische Damenliga1./10153058-1333-3
1989/90Südbadische Damenliga1./1169-1234-6Endspiel: TuS Binzen – Sportfreunde Schliengen 6:0Qualifikation für die neue Bundesliga Süd
1990/91Bundesliga Süd10./10231314-467-292. Mannschaft als SG Weil/Binzen in der Bezirksliga Oberrhein
1991/92Südbadische Damenliga3./1094541-2622-122. Mannschaft 6./10 in der Bezirksliga Oberrhein
1992/93Südbadische Damenliga7./10521126-4212-24
1993/94Südbadische Damenliga5./1082839-4718-18Endspiel: SpVgg Wehr – TuS Binzen 3:1
1994/95Südbadischen Damen-Verbandsligawährend der Runde zurückgezogen
1995/96 - 2012/13nicht am Spielbetrieb teilgenommen
2013/14Kreisliga A Hochrhein1./8111262-2434
2014/15Bezirksliga Hochrhen4./964636-3222
Anmerkung: Grün unterlegte Spielzeiten kennzeichnen einen Aufstieg, rot unterlegte Spielzeiten einen Abstieg.
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Männerfußball

Größter Erfolg der Männermannschaft war der Aufstieg in die Landesliga(II) Südbaden im Jahre 2024.

Literatur

  • Bernd Sautter, Heimspiele Baden-Württemberg. Wahre Fußball-Geschichten, die unter die Grasnarbe gehen. Silberburg-Verlag, Tübingen 2015, S. 37 ff, ISBN 978-3-8425-1409-6.

Einzelnachweise

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