Tumbesdrossel
Art der Gattung Echte Drosseln (Turdus)
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Die Tumbesdrossel, auch Berlepsch-Drossel genannt, (Turdus maculirostris) ist ein Singvogel aus der Familie der Drosseln (Turdidae).[1][2]
| Tumbesdrossel | ||||||||||||
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Tumbesdrossel (Turdus maculirostris) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Turdus maculirostris | ||||||||||||
| Berlepsch & Taczanowski, 1884 |

Der Vogel kommt in Ecuador und Peru vor.
Er wurde zunächst als Unterart (ssp.) der Schwarzschnabeldrossel (Turdus ignobilis) beschrieben, dann als Unterart der Nacktaugendrossel (Turdus nudigenis) angesehen. Seit den 2000er Jahren wird der Vogel jedoch als eigenständig anerkannt.[3][4]
Der Lebensraum umfasst verschiedenartige Wälder mit geschlossenem Kronendach, Waldränder, Lichtungen, aber auch offenere Landschaften vom Meeresspiegel bis mindestens 2200 m. ü. M.
Der Artzusatz kommt von lateinisch macula ‚Fleck‘ und lateinisch rostrum ‚Schnabel‘.[5]
Merkmale
Der Vogel misst 21–23 cm und wiegt 62–76 g. Die Oberseite ist olivbraun, die Unterseite blasser und brauner mit weißlicher Mitte, die weiße Kehle ist dunkel gestrichelt. Der Augenring ist schmal und gelb, der Schnabel grau gelb, die Beine olivbraun. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht, Jungvögel sehen denen der Nacktaugendrossel (Turdus nudigenis) äußerst ähnlich. Erwachsene Vögel unterscheiden sich von der Nacktaugendrossel durch den schmaleren Augenring und die blassere Unterseite.[6][7]
Geografische Variation
Die Art ist monotypisch.[1][6][8][9]
Stimme
Lebensweise
Die Art ist vermutlich ein Standvogel und hält sich versteckt in Bäumen und am Boden auf, gern zusammen mit der Blaßsteißdrossel (Turdus obsoletus).[7]
Die Nahrung wird hauptsächlich in Bäumen gesucht. Die Brutzeit liegt in Ecuador im Februar, das Nest wird auf Baumstümpfen, Astgabeln oder Ästen in 0,5–6 m über dem Boden aus Lehm und Moos gebaut.
Das Gelege besteht aus 3 dunkel türkisfarbenen bis matt grünlich-blauen Eiern mit rotbraunen Flecken.[6]
Gefährdungssituation
Die Tumbesdrossel gilt als nicht gefährdet (Least Concern).[10]
Literatur
- H. H. C. L. Berlepsch und W. Taczanowski: Turdus ignobilis maculirostris. In: Liste des oiseaux receuillis par MM. Stolzmaun et Siemiradzki dans l'Ecuadeur occidental. In: Proceedings of the Zoological Society of London, Teil 4 S. 538, 1883 Biodiversity Library
Weblinks
- xeno-canto: Tonaufnahmen – Tumbesdrossel (Turdus maculirostris)
- Tumbesdrossel (Turdus maculirostris) auf eBird.org
- BirdLife International: Species Factsheet – Ecuadorian-thrush (Turdus-maculirostris)
- Macaulay Library
- Turdus maculirostris im Integrated Taxonomic Information System (ITIS). Abgerufen am 30. März 2026.
- Tumbesdrossel auf oiseaux.net (französisch)