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Tumbesdrossel

Art der Gattung Echte Drosseln (Turdus) From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Tumbesdrossel, auch Berlepsch-Drossel genannt, (Turdus maculirostris) ist ein Singvogel aus der Familie der Drosseln (Turdidae).[1][2]

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Tumbesdrossel

Tumbesdrossel (Turdus maculirostris)

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Drosseln (Turdidae)
Unterfamilie: Turdinae
Gattung: Echte Drosseln (Turdus)
Art: Tumbesdrossel
Wissenschaftlicher Name
Turdus maculirostris
Berlepsch & Taczanowski, 1884
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Verbreitungsgebiet der Tumbesdrossel

Der Vogel kommt in Ecuador und Peru vor.

Er wurde zunächst als Unterart (ssp.) der Schwarzschnabeldrossel (Turdus ignobilis) beschrieben, dann als Unterart der Nacktaugendrossel (Turdus nudigenis) angesehen. Seit den 2000er Jahren wird der Vogel jedoch als eigenständig anerkannt.[3][4]

Der Lebensraum umfasst verschiedenartige Wälder mit geschlossenem Kronendach, Waldränder, Lichtungen, aber auch offenere Landschaften vom Meeresspiegel bis mindestens 2200 m. ü. M.

Der Artzusatz kommt von lateinisch macula ‚Fleck‘ und lateinisch rostrum ‚Schnabel‘.[5]

Merkmale

Der Vogel misst 21–23 cm und wiegt 62–76 g. Die Oberseite ist olivbraun, die Unterseite blasser und brauner mit weißlicher Mitte, die weiße Kehle ist dunkel gestrichelt. Der Augenring ist schmal und gelb, der Schnabel grau gelb, die Beine olivbraun. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht, Jungvögel sehen denen der Nacktaugendrossel (Turdus nudigenis) äußerst ähnlich. Erwachsene Vögel unterscheiden sich von der Nacktaugendrossel durch den schmaleren Augenring und die blassere Unterseite.[6][7]

Geografische Variation

Stimme

Der Gesang wird als melodisches, eher leises Singen beschrieben, der Ruf ist ein klagendes, katzenartiges „meow“ oder ansteigendes „queeoww“.[7][6]

Lebensweise

Die Art ist vermutlich ein Standvogel und hält sich versteckt in Bäumen und am Boden auf, gern zusammen mit der Blaßsteißdrossel (Turdus obsoletus).[7]

Die Nahrung wird hauptsächlich in Bäumen gesucht. Die Brutzeit liegt in Ecuador im Februar, das Nest wird auf Baumstümpfen, Astgabeln oder Ästen in 0,5–6 m über dem Boden aus Lehm und Moos gebaut.

Das Gelege besteht aus 3 dunkel türkisfarbenen bis matt grünlich-blauen Eiern mit rotbraunen Flecken.[6]

Gefährdungssituation

Die Tumbesdrossel gilt als nicht gefährdet (Least Concern).[10]

Literatur

  • H. H. C. L. Berlepsch und W. Taczanowski: Turdus ignobilis maculirostris. In: Liste des oiseaux receuillis par MM. Stolzmaun et Siemiradzki dans l'Ecuadeur occidental. In: Proceedings of the Zoological Society of London, Teil 4 S. 538, 1883 Biodiversity Library
Commons: Tumbesdrossel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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