Turdus thomassoni

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Die Turdus thomassoni (Turdus thomassoni), Syn. Merula thomassoni, ist ein Singvogel aus der Familie der Drosseln (Turdidae).[1]

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Turdus thomassoni

Turdus thomassoni (Turdus thomassoni)

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Drosseln (Turdidae)
Unterfamilie: Turdinae
Gattung: Echte Drosseln (Turdus)
Art: Turdus thomassoni
Wissenschaftlicher Name
Turdus thomassoni
(Seebohm, 1894)
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Der Vogel ist endemisch auf Luzon in den Philippinen.

Die Art wurde bis vor kurzem als Teil des „Turdus poliocephalus Spezies Komplexes“ angesehen bestehend aus mehr als 50 auf Inseln endemischen Arten, die als einzelne polytypische Art als Südseedrossel (im weiteren Sinne) bezeichnet wurden.[2][3]

Aufgrund molekularer phylogenetischer Untersuchungen wurde dieser Komplex im Jahre 2023 in 17 Arten aufgespalten.[4][5][6]

Der Lebensraum umfasst Bergwald, Sekundärwald und Waldränder oberhalb von 1000 bis etwa 1650 m. ü. M.

Der Artzusatz bezieht sich auf John Pennington Thomasson (1841–1904).[7]

Merkmale

Der Vogel misst 23–24 cm. Das Männchen ist glänzend schwarz mit dunkelbrauner oder dunkel graubrauner Kapuze, weiß gestricheltem Steiß. Das Weibchen ist matter und gleichförmiger dunkel, Federn der Unterseite haben rotbraune Ränder und gelbbraune Berandung der Unterschwanzdecken. Schnabel, Augenring und Beine sind gelb. Jungvögel sind weibchenartig, aber brauner und gelbbraun gefleckt und gestrichelt am Rücken, an der Unterseite dunkel und rostbraun geschuppt.[8]

Geografische Variation

Es werden folgende Unterarten anerkannt:[1][8][9][10]

  • T. t. thomassoni (Seebohm, 1894), Nominatform – Berge Nordluzons
  • T. t. mayonensis (Mearns, 1907)[11] – Berge im südlichen Luzon, weniger Kontrast zwischen Kapuze und Körper, Kopfkappe schwarz, Nacken, Gesicht, Kehle und Brust dunkel schwärzlich braun, ansonsten glänzend schwarz mit weiß gestricheltem Steiß

Stimme

Der Gesang wird als volles, klingendes „chirriew chirriew we-chat-chat tsik“ beschrieben, die Rufe als metallisches schnappendes „chik-chik-chik-chik-chik…“ oder „chak-chak“, im Fluge ist ein leises, hohes, leicht abfallendes „seeee“ zu hören.[8]

Lebensweise

Die Art ist ein Standvogel. Die Nahrung besteht wohl aus Beerenobst. Die Brutzeit dürfte zwischen April und Mai liegen, eventuell auch im Oktober.[8]

Gefährdungssituation

Die Gefährdungssituation ist bislang nicht untersucht, Stand April 2026. Die Art gilt oberhalb von 1000 m als häufig, insbesondere am Mount Cetaceo.[8]

Literatur

  • H. Seebohm: Merula thomassoni. In: Bulletin of the British Ornithologists' Club, Band 3, Nummer 19, S. 51, 1894, Biodiversity Library

Einzelnachweise

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