Turmgasse 13
Ständer-Fachwerkbau mit traufseitig vorkragendem Obergeschoss, Kniestock, im Kern zweite Hälfte 14. Jahrhundert, barockzeitlich und um 1900 überformt.
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Das Wohnhaus Turmgasse 13 ist ein denkmalgeschütztes Wohnhaus in Eichstätt. Das Jurahaus wird unter der Nummer D-1-76-123-409 als Baudenkmal geführt.

Lage
Das Haus befindet sich in der Eichstätter Altstadt an der Ecke Turmgasse/Webergasse am Zugangsbereich zur Abtei St. Walburg.[1]
Architektur und Geschichte

Die Bayerische Denkmalliste beschreibt das Haus wie folgt: „Ständer-Fachwerkbau mit traufseitig vorkragendem Obergeschoss, Kniestock, im Kern zweite Hälfte 14. Jahrhundert, barockzeitlich und um 1900 überformt.“ Das Haus ist mit Legschieferplatten gedeckt.
Die Traufseite grenzt an die Turmgasse. Das Erdgeschoss schneidet nach Norden zur Webergasse hin in das Gelände ein. Das Erdgeschoss basiert auf massiven Außenwänden aus Bruchstein, während das Obergeschoss in Fachwerk errichtet wurde. Unter dem Erdgeschoss befindet sich ein kleiner Gewölbekeller, der sich über den Nordgiebel bis zu 1,5 m in die Straße hineinschiebt. Eine dendrochronologische Untersuchung bestimmte die Bauzeit auf die Jahre 1366/67. Gegen 1460 wurde das Haus zur Turmgasse hin verbreitert. Das Haus wurde auch landwirtschaftlich genutzt, historisch war der westliche Hausteil ein Stall und ein Lager.[1] Umbauten des Hauses fanden während des Barock, sowie um 1900 statt.[2] Mitte der 2000er-Jahre wurde das Haus vollständig saniert.