Târnăveni

Stadt im Kreis Mureș, Rumänien From Wikipedia, the free encyclopedia

Târnăveni, alte Rechtschreibung Tîrnăveni [ˈtɨrnəvenʲ] (deutsch Sankt-Martin, ungarisch Dicsőszentmárton), ist eine Stadt im Kreis Mureș in der Region Siebenbürgen in Rumänien. Sie liegt am Fluss Târnava Mică (Kleine Kokel).

Schnelle Fakten TârnăveniSankt-Martin Dicsőszentmárton, Basisdaten ...
Târnăveni
Sankt-Martin
Dicsőszentmárton
Târnăveni (Rumänien)
Târnăveni (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Mureș
Koordinaten: 46° 20′ N, 24° 17′ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe:300 m
Fläche:60,39 km²
Einwohner:20.604 (1. Dezember 2021[1])
Bevölkerungsdichte:341 Einwohner je km²
Postleitzahl:545600
Telefonvorwahl:(+40) 02 65
Kfz-Kennzeichen:MS
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024[2])
Gemeindeart:Munizipium
Gliederung:3 Gemarkungen/Katastralgemeinden: Bobohalma, Botorca, Cuștelnic
Bürgermeister :Sorin Nicolae Megheșan (PNL)
Postanschrift:Piața Primăriei nr. 7
loc. Târnăveni, jud. Mureș, RO–545600
Website:
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Orthodoxe Georgskirche

Der Ort ist auch unter den veralteten Bezeichnungen Târnava-Sân-Martin und bis 1943 Diciosânmartin, unter den ungarischen Szentmárton und Dicső, unter den deutschen Martinskirch, Marteskirch und Märteskirch und unter der siebenbürgisch-sächsischen Bezeichnung Mierteskirch bekannt.[3]

Bevölkerung

Die Stadt hatte im Jahr 2007 ungefähr 26.500 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Das Stadtmuseum wurde 1962 eröffnet und zeigt eine bedeutende Sammlung archäologischer ethnografischer Stücke und Werke aus der Umgebung von Târnăveni.
  • Die unitarische Kirche (ursprünglich eine römisch-katholische Martinskirche) wurde im 15. Jahrhundert im gotischen Stil errichtet.
  • Sehenswert sind auch die orthodoxe St. Treime Kirche (zwischen 1939 und 1940 errichtet), die orthodoxe Georgskirche und die heutige katholische Martinskirche.
  • Etwa 15 km entfernt von Târnăveni in Richtung Blaj steht eine zwischen 1570 und 1580 erbaute mittelalterliche Burg.
  • Ein weiteres touristisches Ziel ist der Corona-Wald, auf einem Hügel über der Stadt zwischen den Flüssen Mureș und Târnava Mică.

Städtepartnerschaften und -freundschaften

Söhne und Töchter der Stadt

  • György Ugray (1908–1971), Bildhauer[4]
  • György Szabó (1920–2011), Philologe[5]
  • György Ligeti (1923–2006), Komponist
  • Attila Demjén (1926–1973), Maler[6]
  • Gyula Maurer (1927–2012), Mathematiker[7]
  • Árpád Bényi (1931–2006), Maler und Graphiker[8]
  • Emil Petru (1939–1995), Fußballspieler
  • Hans-Christian Maner (* 1963), deutscher Osteuropa-Historiker und Hochschullehrer
  • Tibor Pálffy (* 1967), Schauspieler[9]
Commons: Târnăveni – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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