Tōkyū Tōyoko-Linie

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Die Tōkyū Tōyoko-Linie (jap. 東急東横線, Tōkyū Tōyoko-sen) ist eine Eisenbahnstrecke auf der japanischen Insel Honshū, die von der Bahngesellschaft Tōkyū Dentetsu betrieben wird. Sie verbindet Shibuya im Zentrum Tokios mit Yokohama in der Präfektur Kanagawa. An beiden Enden der Strecke bestehen Durchbindungen zu anschließenden Bahnstrecken. Der Name Tōyoko (東横) ist eine Kombination der jeweils ersten Kanji-Zeichen für Tokio (東京) und Yokohama (横浜). Neben der ebenfalls in Shibuya beginnenden Den’entoshi-Linie ist die Tōyoko-Linie eine von zwei Hauptlinien der Tōkyū Dentetsu.

Tōkyū Tōyoko-Linie
Triebzug der Baureihe 5050 bei Tamagawa
Triebzug der Baureihe 5050 bei Tamagawa
Streckenlänge:24,2 km
Spurweite:1067 mm (Kapspur)
Stromsystem:1500 V =
Streckengeschwindigkeit:110 km/h
Zweigleisigkeit:ganze Strecke
Gesellschaft:Tōkyū Dentetsu
U-Bahn-Strecke (im Tunnel)
Fukutoshin-Linie 2008–
U-Bahn-Strecke quer (im Tunnel)U-Bahn-Strecke quer (im Tunnel)Kreuzung mit U-Bahn mit TunnelstreckeU-Bahn-Strecke quer (im Tunnel)Turmbahnhof mit Tunnelstrecke (im Tunnel)
Hanzōmon-Linie 1978–
Strecke quer (im Tunnel)Kopfbahnhof Streckenende und querStreckeStrecke (im Tunnel)
Keiō Inokashira-Linie 1933–
U-Bahn-Betriebs-/Güterbahnhof Streckenanfang und querU-Bahn-Strecke querKreuzung mit U-Bahn geradeaus untenU-Bahn-Bahnhof querKreuzung mit oberirdischer Strecke (im Tunnel)
Ginza-Linie 1938–
BahnhofKopfbahnhof Anfang Hochstrecke (Strecke außer Betrieb)Strecke (im Tunnel)
0,0 Shibuya (渋谷) 1927–
StreckeHaltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)Strecke (im Tunnel)
0,6 Namikibashi (並木橋) 1927–1946
StreckeStrecke (außer Betrieb)Strecke (im Tunnel)
Yamanote-Linie / Saikyō-Linie
Strecke nach linksKreuzung Ende Hochstrecke (Strecke geradeaus außer Betrieb)Kreuzung mit oberirdischer Strecke (im Tunnel)
/ Shōnan-Shinjuku-Linie 1906–
Strecke (im Tunnel)
alte Strecke –2013
Abzweig ehemals geradeaus und von linksStrecke Tunnelanfang und querStrecke nach rechts (im Tunnel)
Haltepunkt / Haltestelle
1,5 Daikan-yama (代官山) 1927–
Tunnel
Shibuya-Tunnel
StreckeU-Bahn-Tunnelende
Hibiya-Linie 1964–
Brücke über WasserlaufU-Bahn-Brücke über Wasserlauf
Meguro-gawa
2,2 Naka-Meguro (中目黒) 1927–
Durchbindung bis 2013
Haltepunkt / Haltestelle
3,2 Yūtenji (祐天寺) 1927–
Haltepunkt / Haltestelle
4,2 Gakugei-Daigaku (学芸大学) 1927–
Haltepunkt / Haltestelle
5,6 Toritsu-Daigaku (都立大学) 1927–
Strecke
Tōkyū Ōimachi-Linie 1929–
Strecke querTurmbahnhof geradeaus obenStrecke quer
7,0 Jiyūgaoka (自由が丘) 1927–
Abzweig geradeaus und von links (Strecke außer Betrieb)Kreuzung (Querstrecke außer Betrieb)
Tōkyū Meguro-Linie 1923–
Strecke (außer Betrieb)Tunnelanfang
Bahnhof (Strecke außer Betrieb)Bahnhof (im Tunnel)
8,2 Den’en-chōfu (田園調布) 1923–
9,0 Tamagawa (多摩川) 1923–
StreckeTunnelende
Abzweig geradeaus und ehemals nach linksAbzweig ehemals quer und nach links
Tōkyū Tamagawa-Linie 1923–
Brücke über Wasserlauf
Tama-gawa
Bahnhof
10,3 Shin-Maruko (新丸子) 1926–
Abzweig geradeaus und nach halbrechts
Abzweig querKreuzung geradeaus oben
Nambu-Linie 1927–
10,8 Musashi-Kosugi (武蔵小杉) 1945–
Kreuzung mit Tunnelstrecke
Musashino-Linie 1973–
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
11,1 Kōgyō-Toshi (工業都市) 1939–1953
← Betriebswerk Motosumiyoshi
BlockstelleBahnhof
12,1 Motosumiyoshi (元住吉) 1926–
Brücke über Wasserlauf
Yakami-gawa
Tunnelanfang
13,6 Hiyoshi (日吉) 1926–
Tunnelende
Grüne Linie 2008–
StreckeTunnelanfang (Strecke außer Betrieb)
Haltepunkt / HaltestelleHaltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb) (im Tunnel)
15,8 Tsunashima (綱島) 1926–
Kreuzung mit Tunnelstrecke (Querstrecke außer Betrieb)Strecke nach rechts (außer Betrieb) (im Tunnel)
Sōtetsu Shin-Yokohama-Linie (im Bau)
Brücke über Wasserlauf
Tsurumi-gawa
Haltepunkt / Haltestelle
17,5 Ōkurayama (大倉山) 1926–
Kreuzung geradeaus unten
Tōkaidō-Shinkansen 1964–
Strecke
Yokohama-Linie 1908–
Strecke querTurmbahnhof geradeaus obenStrecke quer
18,8 Kikuna (菊名) 1926–
Haltepunkt / Haltestelle
20,2 Myōrenji (妙蓮寺) 1926–
Haltepunkt / Haltestelle
21,4 Hakuraku (白楽) 1926–
Haltepunkt / Haltestelle
22,1 Higashi-Hakuraku (東白楽) 1927–
alte Strecke –2004
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)Tunnelanfang
22,7 Shin-Ōtamachi (新太田町) 1926–1946
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)Haltepunkt / Haltestelle (im Tunnel)
23,2 Tammachi (反町) 1926–
Tunnel (Strecke außer Betrieb)Strecke (im Tunnel)
Strecke (außer Betrieb)Strecke (im Tunnel)Strecke von linksStrecke quer
Yokosuka-Linie, Shōnan-Shinjuku
Strecke (außer Betrieb)Strecke (im Tunnel)Strecke
/ Tōkaidō / Keihin-Tōhoku 1872–
Strecke (außer Betrieb)Strecke (im Tunnel)StreckeStrecke von links
Keikyū-Hauptlinie 1905–
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)Strecke (im Tunnel)ehemaliger Haltepunkt / HaltestelleHaltepunkt / Haltestelle
23,8 Kanagawa (神奈川) 1926–1950
U-Bahn-Strecke von rechts (im Tunnel)Strecke (außer Betrieb)Strecke (im Tunnel)StreckeStrecke
Blaue Linie 1985–
24,2 Yokohama (横浜) 1915–
U-Bahn-Kreuzung (im Tunnel)Kreuzung geradeaus oben (Strecke geradeaus außer Betrieb)Kreuzung mit oberirdischer Strecke (im Tunnel)Abzweig geradeaus und nach rechtsStrecke
← Tōkaidō-Hauptlinie 1887–
U-Bahn-Strecke (im Tunnel)Strecke (außer Betrieb)Strecke nach halblinks (im Tunnel)Strecke nach halbrechtsStrecke
U-Bahn-Strecke (im Tunnel)Strecke (außer Betrieb)Strecke von halblinksStrecke von halbrechts (im Tunnel)Strecke
U-Bahn-Strecke (im Tunnel)Strecke (außer Betrieb)StreckeStrecke nach links (im Tunnel)Kreuzung mit Tunnelstrecke
Minatomirai-Linie 2004–
U-Bahn-Kreuzung (im Tunnel)Kreuzung geradeaus oben (Strecke geradeaus außer Betrieb)Kreuzung geradeaus obenStrecke querStrecke nach rechts
← Keikyū-Hauptlinie 1930–
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle (im Tunnel)Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)Strecke
24,9 Takashimachō (高島町) –2004
U-Bahn-Strecke (im Tunnel)Strecke (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und von linksStrecke Tunnelanfang und quer
→ Takashima-Linie
26,2 Sakuragichō (桜木町) –2004
Strecke
Negishi-Linie 1964–

Streckenbeschreibung

Die 24,2 km lange Strecke ist in Kapspur (1067 mm) verlegt und mit 1500 V Gleichspannung elektrifiziert. Sie ist durchgehend zweigleisig ausgebaut; zwischen den Bahnhöfen Den’en-chōfu und Hiyoshi besteht ein viergleisiger Abschnitt von 5,4 km Länge, der von der Tōkyū Meguro-Linie geteilt wird. Es werden 21 Bahnhöfe bedient (einschließlich Endbahnhöfe), die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 110 km/h.

Nördlicher Ausgangspunkt ist der Bahnhof Shibuya, wo sich die Bahnsteige der Tōyoko-Linie unter der Hauptstraße Meiji-dōri befinden – im fünften Untergeschoss des angrenzenden Wolkenkratzers Shibuya Hikarie, der wie die Bahngesellschaft zur Tokyu Group gehört. Im Tunnelbahnhof geht die Bahnstrecke unmittelbar in die nordwärts führende Fukutoshin-Linie der U-Bahn-Gesellschaft Tōkyō Metro über. Bis März 2013 befand sich die Endstation auf einem (inzwischen abgerissenen) Viadukt neben der Straße und besaß vier überdachte Stumpfgleise. Die Tōyoko-Linie verläuft zunächst südostwärts unter dem Flussbett des Shibuya-gawa, wendet sich in einer engen Kurve nach Südwesten und unterquert dabei mehrere Strecken von JR East, bevor sie nach etwa 1,3 km auf einer 35 Promille steilen Rampe an die Oberfläche gelangt.[1]

In Naka-Meguro kann zur Hibiya-Linie der Tokioter U-Bahn umgestiegen werden; zu ihr bestand bis März 2013 eine Durchbindung. Weiter geht es nach Jiyūgaoka; in diesem Turmbahnhof wird die Tōkyū Ōimachi-Linie gekreuzt. Im nachfolgenden Tunnelbahnhof Den’en-chōfu mündet von Osten her die Tōkyū Meguro-Linie ein. Auf den nächsten 5,4 km ist die Trasse viergleisig, wobei die Züge beider Linien voneinander betrieblich getrennte Doppelspuren befahren. In Tamagawa zweigt die Tōkyū Tamagawa-Linie ab, anschließend wird der Fluss Tama auf einer Brücke überquert. Ein weiterer Turmbahnhof ist Musashi-Kosugi, wo die Nambu-Linie gekreuzt wird. Der viergleisige Abschnitt und die Meguro-Linie enden beide im Tunnelbahnhof Hiyoshi am Stadtrand Yokohamas, wo Anschluss an die U-Bahn Yokohama besteht. Ab Ende 2022 soll hier außerdem die Sōtetsu Shin-Yokohama-Linie beginnen, die mehrere neue Direktverbindungen zwischen den Streckennetzen von JR East, Sagami Tetsudō und Tōkyū Dentetsu ermöglichen wird.[2]

Nach der Überquerung des Flusses Tsurumi und unter der Tōkaidō-Shinkansen hindurch erreicht die Strecke mit Kikuna einen weiteren Turmbahnhof (Übergang zur Yokohama-Linie). Südlich von Higashi-Hakuraku begann einst eine weitere Viaduktstrecke; sie verlief zunächst südwärts zur Tōkaidō-Hauptlinie, folgte dieser bis zum Bahnhof Yokohama und führte weiter parallel zur Negishi-Linie bis nach Sakuragichō im Stadtzentrum. Seit Januar 2004 führt die Tōyoko-Linie durch einen Tunnel direkt zum Bahnhof Yokohama, wo sie in die ebenfalls von Tōkyū Dentetsu betriebene Minatomirai-Linie übergeht. Diese vollständig unterirdische Strecke erschließt das Stadtentwicklungs­gebiet Minato Mirai 21 im Hafenbereich und führt vier Kilometer weiter bis nach Motomachi-Chūkagai in der Chinatown Yokohamas.

Züge

Das Zugangebot auf der Tōyoko-Linie ist sehr dicht. Tagsüber verkehren zwischen Shibuya und Yokohama in beiden Richtungen jede Stunde 16 bis 18 Züge, während der Hauptverkehrszeit 20 oder 21 Züge.[3][4] Zahlreiche von ihnen werden an beiden Enden der Strecke zu anderen Bahnlinien durchgebunden. Von Shibuya aus verkehren die von Süden her kommenden Züge weiter auf der Fukutoshin-Linie von Tōkyō Metro zu verschiedenen Zielen auf den Streckennetzen von Seibu Tetsudō und Tōbu Tetsudō:

In Yokohama bildet die Minatomirai-Linie nach Motomachi-Chūkagai, die gemeinsam von der Tōkyū Dentetsu und der Yokohama Kōsoku Tetsudō betrieben wird, eine integrale Fortsetzung der Tōyoko-Linie. Der Unterschied besteht lediglich in den Besitzverhältnissen der Strecke; anders als bei Durchbindungen üblich erfolgt an der Schnittstelle kein Personalwechsel.

Folgende Zuggattungen werden angeboten:[5]

S-Train (jap. エストレイン, Esutorein)
In diesen Zügen sind sämtliche Sitzplätze reservationspflichtig und erfordern einen Zuschlag zum üblichen Fahrpreis. Während die S-Train an Werktagen auf die Fukutoshin-Linie und das Streckennetz von Seibu Tetsudō beschränkt sind, verkehren sie an Wochenenden zwischen Seibu-Chichibu und Motomachi-Chūkagai. Dabei befahren sie hintereinander fünf verschiedene Bahnstrecken, darunter die Tōyoko-Linie.

Tokkyū (特急, auf Englisch auch F Liner genannt)
Die schnellsten Züge auf der Tōyoko-Linie ohne Zuschlag benötigen zwischen Shibuya und Motomachi-Chūkagai 35 Minuten. In Shibuya werden sie auf die Fukutoshin-Linie durchgebunden und fahren anschließend als Schnellzüge auf dem Seibu- und Tōbu-Streckennetz.

Tsūkin-tokkyū (jap. 通勤特急, engl. Commuter Limited Express)
Diese Eilzüge legen mehr Zwischenhalte ein und verkehren während der morgendlichen und abendlichen Hauptverkehrszeit anstelle der Tokkyū. Die meisten werden ebenfalls auf das Seibu- und Tōbu-Streckennetz durchgebunden.

Kyūkō (急行, engl. Express)
Eilzüge, die den ganzen Tag über auf der Tōyoko- und der Minatomirai-Linie verkehren. Einzelne verkehren als Lokalzüge weiter auf der Fukutoshin-Linie.

Kakueki-teisha (各駅停車, engl. Local)
Nahverkehrszüge mit Halt an allen Bahnhöfen.

Bilder

Geschichte

Die von Gotō Keita geführte Bahngesellschaft Tōkyō-Yokohama Dentetsu erhielt im November 1924 die Genehmigung für den Bau einer elektrischen Vorortsbahn von Tokio nach Yokohama. Am 14. Februar 1926 eröffnete sie den ersten Abschnitt der Tōyoko-Linie zwischen den Bahnhöfen Tamagawa und Kanagawa (etwa einen halben Kilometer östlich des damals im Bau befindlichen Bahnhofs Yokohama gelegen).[6] Am 28. August 1927 folgte der Streckenabschnitt zwischen Tamagawa und Shibuya, am 18. Mai 1928 jener zwischen Kanagawa und Takashimachō im Stadtzentrum Yokohamas.[7] Mit der Inbetriebnahme des letzten ausstehenden Teilstücks Takashimachō–Sakuragichō am 31. März 1932 war die Tōyoko-Linie vollendet.[8]

Am 1. Oktober 1939 übernahm die Tōkyō-Yokohama Dentetsu die ebenfalls von Gotō geführte Meguro Kamata Dentetsu, die Betreiberin der Meguro-Linie.[9] Die Bahngesellschaft erhielt am 1. Mai 1942 ihren heutigen Namen. Am selben Tag schloss sie sich mit den Konkurrenten Odakyū Dentetsu und Keikyū zum Daitōkyū-Konglomerat zusammen, zu dem am 31. Mai 1944 durch Übernahme auch die Keiō Dentetsu dazustieß. In der Folge kontrollierte Daitōkyū den überwiegenden Teil des nichtstaatlichen Bahnverkehrs im Südwesten des Ballungsraumes Tokio. Zwei Jahre nach Kriegsende beschlossen die Aktionäre am 26. November 1947 an einer außerordentlichen Versammlung, das finanziell angeschlagene Konglomerat durch Ausgründungen aufzulösen. Dieser Schritt erfolgte am 1. Juni 1948.[10]

Ehemaliger Viadukt mit Bahnhof Sakuragichō (2004)

Die Fahrleitungsspannung, die bisher 600 V betragen hatte, wurde am 1. Oktober 1952 auf 1500 V erhöht. Der Abschnitt Yokohama–Sakuragichō war als einziger zunächst nur eingleisig gewesen, ab 10. September 1956 stand dort ebenfalls ein zweites Gleis zur Verfügung.[11] Als die U-Bahn-Gesellschaft Eidan (heute Tōkyō Metro) am 29. August 1964 die Hibiya-Linie in Betrieb nahm, begann sie ihre Züge über die südliche Endstation Naka-Meguro hinaus auf die Tōyoko-Linie bis nach Hiyoshi durchzubinden.[12] Aufgrund des Neubaus des Bahnhofs Hiyoshi standen die dortigen Wendegleise von März 1988 bis November 1991 nicht zur Verfügung, weshalb die U-Bahnen während dieser Zeit weiter bis nach Kikuna verkehrten. Mit dem Fahrplanwechsel vom 28. März 2001 führte die Tōkyū Dentetsu Eilzüge auf der Tōyoko-Linie ein, gleichzeitig verringerte sie die Zahl der durchgebundenen U-Bahnen außerhalb der Hauptverkehrszeiten von vier auf zwei je Stunde.[13]

Am 30. Januar 2004 legte die Tōkyū Dentetsu die beiden südlichsten Bahnhöfe Takashimachō und Sakuragichō still. Zwei Tage später, am 2. Februar, begann sie die Züge der Tōyoko-Linie auf die neu eröffnete Minatomirai-Linie zu leiten, die im Bahnhof Yokohama beginnt.[14] Die Stadtverwaltung von Yokohama ließ den nicht mehr benötigten Viadukt zu einer urbanen Grünfläche umgestalten und machte ihn zwischen 2006 und 2011 als Tōyoko Flower Green Road der Öffentlichkeit zugänglich.[15] Der 1,5 km lange Streckenabschnitt zwischen Shibuya und Daikan-yama wurde am 16. März 2013 stillgelegt und durch einen Tunnel ersetzt, der zum U-Bahnhof Shibuya der Fukutoshin-Linie führt. Am selben Tag schloss Tōkyū Dentetsu den oberirdischen Endbahnhof Shibuya und stellte gleichzeitig die Durchbindung zur Hibiya-Linie ein. Stattdessen besteht seither eine durchgehende Verbindung von der Minatomirai-Linie über die Tōyoko-Linie und die Fukutoshin-Linie zur Seibu Ikebukuro-Linie oder zur Tōbu Tōjō-Hauptlinie.[16]

Liste der Bahnhöfe

Viergleisiger Abschnitt bei Tamagawa; die Tōyoko-Linie nutzt die beiden äußeren Gleise
Triebzug der Baureihe 9000 bei Jiyūgaoka (2013)

Ky = Kyūkō (Express); TT = Tsūkin-tokkyū (Commuter Limited Express); To = Tokkyū; ST = S-Train

Weitere Informationen Name, km ...
Name km Ky TT To ST Anschlusslinien Lage Ort Präfektur
Durchbindung zur Fukutoshin-Linie
TY01Shibuya (渋谷)00,0Saikyō-Linie
Shōnan-Shinjuku-Linie
Yamanote-Linie
Keiō Inokashira-Linie
Tōkyū Den’entoshi-Linie
U-Bahn Tokio:
Fukutoshin-Linie
Ginza-Linie
Hanzōmon-Linie
Koord.Shibuya, TokioTokio
TY02Daikan-yama (代官山)01,5ǀǀǀǀKoord.
TY03Naka-Meguro (中目黒)02,2ǀHibiya-LinieKoord.Meguro, Tokio
TY04Yūtenji (祐天寺)03,2ǀǀǀǀKoord.
TY05Gakugei-daigaku (学芸大学)04,2ǀǀǀKoord.
TY06Toritsu-daigaku (都立大学)05,6ǀǀǀǀKoord.
TY07Jiyūgaoka (自由が丘)07,0Tōkyū Ōimachi-LinieKoord.
TY08Den’en-chōfu (田園調布)08,2ǀǀǀTōkyū Meguro-LinieKoord.Ōta, Tokio
TY09Tamagawa (多摩川)09,0ǀǀǀTōkyū Tamagawa-LinieKoord.
TY10Shin-Maruko (新丸子)10,3ǀǀǀǀKoord.Nakahara-ku, KawasakiKanagawa
TY11Musashi-Kosugi (武蔵小杉)10,8ǀNambu-Linie
Shōnan-Shinjuku-Linie
Yokosuka-Linie
Koord.
TY12Motosumiyoshi (元住吉)12,1ǀǀǀǀKoord.
TY13Hiyoshi (日吉)13,6ǀǀTōkyū Meguro-Linie
U-Bahn Yokohama:
Grüne Linie
Koord.Kōhoku-ku, Yokohama
TY14Tsunashima (綱島)15,8ǀǀǀKoord.
TY15Ōkurayama (大倉山)17,5ǀǀǀǀKoord.
TY16Kikuna (菊名)18,8ǀYokohama-LinieKoord.
TY17Myōrenji (妙蓮寺)20,2ǀǀǀǀKoord.
TY18Hakuraku (白楽)21,4ǀǀǀǀKoord.Kanagawa-ku, Yokohama
TY19Higashi-Hakuraku (東白楽)22,1ǀǀǀǀKoord.
TY20Tammachi (反町)23,2ǀǀǀǀKoord.
TY21Yokohama (横浜)24,2Keihin-Tōhoku-Linie
Negishi-Linie
Tōkaidō-Hauptlinie
Yokosuka-Linie
Keikyū-Hauptlinie
Sōtetsu-Hauptlinie
U-Bahn Yokohama:
Blaue Linie
Minatomirai-Linie
Koord.Nishi-ku, Yokohama
↓ Durchbindung zur Minatomirai-Linie
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Commons: Tōkyū Tōyoko-Linie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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