UN-Klimakonferenz in Buenos Aires 1998

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Die UN-Klimakonferenz in Buenos Aires (englisch United Nations Framework Convention on Climate Change (UNCCC), kurz COP 4 (Conference of the Parties, „Vertragsstaatenkonferenz“)) fand als vierte Weltklimakonferenz vom 2. bis zum 13. November 1998 in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires statt.[1][2]

Ort Buenos Aires, Argentinien Argentinien
Datum 2.–13. November 1998
Teilnahme Mitglieder der UNFCCC
Schnelle Fakten Ort, Datum ...
UN-Klimakonferenz 1998
Ort Buenos Aires, Argentinien Argentinien
Datum 2.–13. November 1998
Teilnahme Mitglieder der UNFCCC
Vorgänger UN-Klimakonferenz in Kyoto 1997 Japan Japan
Nachfolge UN-Klimakonferenz in Bonn 1999 Deutschland Deutschland
Website unfccc.int/cop4
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Ergebnisse

Vertreter aus 163 Nationen diskutierten zwei Wochen lang über Möglichkeiten zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen als Maßnahme gegen die globale Erwärmung gemäß den Vorgaben des Kyoto-Protokolls: Bis zum Beginn der Konferenz hatten dieses 60 Staaten unterzeichnet.[3]

Ziel der Konferenz waren außerdem konkrete Vereinbarungen zur Umsetzung der in Kyoto gemachten Zusagen. Dazu zählten auch der Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung und der Handel mit Emissionszertifikaten.[4] Die geplanten Absprachen zur Ausweitungen der finanziellen Unterstützungen und der Entwicklung und des Transfers neuer Technologien von den Industriestaaten zu den Entwicklungs- und Schwellenländer[5] wurden zuletzt nicht erreicht. Die Konferenzteilnehmer verabredeten aber einen Arbeitsplan, den Buenos Aires-Aktionsplan, für die Folgekonferenzen.[2]

Kritik

Umweltaktivisten demonstrierten in Buenos Aires gegen einen Handel mit Emissionszertifikaten, weil dieser eine Verringerung der Schadstoffemissionen verhindere. Ritt Bjerregaard, die dänische EU-Umweltkommissarin, äußerte Zweifel am System des unkontrollierten Handels mit Emissionszertifikaten und befürwortete stattdessen Emissionsobergrenzen und eine Regulierung des Handels. Stuart E. Eizenstat, Unterstaatssekretär im US-Außenministerium, sprach sich auf der Konferenz für einen weiterhin freien Handel mit Emissionszertifikaten aus.[6]

Siehe auch

Portal: Klimawandel – Eine Übersicht zum Themengebiet findet sich im Wikipedia-Portal Klimawandel

Einzelnachweise

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