Ulrich Radoy

deutscher Schauspieler und Regisseur From Wikipedia, the free encyclopedia

Hans-Ulrich Radoy (* 27. Februar 1952 in Weimar) ist ein deutscher Schauspieler, Theaterregisseur und Autor.

Leben

Ulrich Radoy ging nach einer Ausbildung zum Buchdrucker und Arbeit als Bühnentechniker am Deutschen Nationaltheater Weimar, nach Berlin, wo er ein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ absolvierte.

Danach war er an verschiedenen deutschen Theatern als Schauspieler engagiert, unter anderen am Theater Prenzlau, Theater Greifswald, Theater der Altmark Stendal und den Städtischen Bühnen Quedlinburg.

Es folgten Jahre freiberuflicher Arbeit an den Bühnen in Anklam, in Hannover, am Harzer Bergtheater in Thale, Naturtheater Greifensteine, Altstadttheater Berlin-Spandau und den Störtebeker-Festspielen in Ralswiek (Rügen).

Nachdem Ulrich Radoy während seiner Arbeit in Quedlinburg begonnen hatte, sich der Theaterregie zuzuwenden, bestimmte dies seine Arbeit ab 1985 in Berlin und Brandenburg, wo er als Regisseur, Schauspielpädagoge, sowie Atem- und Stimmlehrer, u. a. an der Filmschauspielschule Berlin tätig wurde.

1999 gründete er das BerlinerZentralTheater (zuerst, bis 2007, unter dem Namen „Trommeltheater“), mit dem er die unten aufgeführten Stücke seit „Gehen“ inszenierte.

Seit 1994 arbeitet Ulrich Radoy auch als Autor, vor allem fürs Theater.

Filmografie (Auswahl)

  • 1985: Junge Leute in der Stadt
  • 1991: Pictures at an exibition
  • 1995: Irokese
  • 2000: Der Ärgermacher
  • 2002: undercover[1]
  • 2002: Die Anstalt

Theaterregie (Auswahl)

Werke (Auswahl)

  • Maria, ein Krippenspiel (1994)
  • Am kürzeren Ende der Sonnenallee (nach Thomas Brussig) (2009)[2]
  • Fremd (2016)[3]
  • JULIA und Romeo (2017)[4]
  • Emilio Q., genannt Don Quijote (2017)[5]
  • Kaltes Herz (2018)[6]
  • Mascha und Zecke und überhaupt (2020)[7]
  • Was mag der Traum bedeuten? - Ein Brandenburger Regionalkrimi in zwei Teilen[8]

Einzelnachweise

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