Ulrich von Kirchbach
deutscher Kommunalpolitiker, Bürgermeister für Kultur, Jugend und Soziales und Integration Freiburgs im Breisgau
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Ulrich von Kirchbach (* 28. März 1956 in Deggingen) ist ein deutscher Kommunalpolitiker (SPD). Er war von 2002 bis 2026 Bürgermeister für Kultur, Jugend und Soziales und Integration Freiburgs im Breisgau.
Leben
Der Sohn des Bauingenieurs Konrad von Kirchbach absolvierte 1975 sein Abitur in Esslingen am Neckar, danach studierte er Jura in Tübingen und trat nach Juristischem Vorbereitungsdienst und Zweitem Staatsexamen in den höheren Verwaltungsdienst ein. Von 1999 bis 2002 gehörte er dem Gemeinderat Freiburgs an. Nach Tätigkeiten beim Regierungspräsidium Freiburg und Landratsamt Rastatt wurde er 2002 durch den Gemeinderat der Stadt Freiburg zum Bürgermeister (Beigeordneten) gewählt und im Februar 2010 im Amt bestätigt.[1] 2010 kandidierte er für das Amt des Oberbürgermeisters von Freiburg. Er erreichte im ersten Wahlgang 29,2 Prozent und unterlag damit Amtsinhaber Dieter Salomon.[2]
Ende Januar 2018 wurde er mit Wirkung vom 1. April 2018 als Nachfolger von Otto Neideck zum Ersten Bürgermeister und zum Stellvertreter des Oberbürgermeisters gewählt.[3] Seine Amtszeit endete am 31. März 2026.[4] Als Stellvertreter des Oberbürgermeisters folgte ihm Martin Haag nach. Sein Nachfolger als Dezernent wurde Roland Meder, zuletzt Leiter des Haupt- und Personalamtes der Stadt und zuvor Leiter des Dezernatsbüros von Ulrich von Kirchbach.
Ulrich von Kirchbach gehört seit 1973 der SPD an, ist in zweiter Ehe verheiratet und hat zwei Kinder.[5]
Weblinks
- Ulrich von Kirchbach: Startseite. In: ulrich-von-kirchbach.de. Archiviert vom am 22. Januar 2022.