Ulrichsteig 1 (Eichstätt)
zweigeschossiges, ursprünglich giebelgeteiltes Wohnstallhaus mit Kalkplattendach, im Kern 17. Jahrhundert; rückwärts angebaut großer Stadel mit Kalkplattendach, 18. Jahrhundert.
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Das Bauernhaus Ulrichsteig 1 ist ein denkmalgeschütztes Wohnhaus in Eichstätt. Das Jurahaus wird unter der Nummer D-1-76-123-386 als Baudenkmal geführt.

Lage
Architektur und Geschichte

Die Bayerische Denkmalliste beschreibt das Haus wie folgt: „Bauernhaus, zweigeschossiges, ursprünglich giebelgeteiltes Wohnwirtschaftsgebäude in Jurabauweise, Bruchsteinmauerwerk und Ziegel, Flachsatteldach mit Kalkplatten, 1635 (dendro.dat.) unter Einbeziehung eines Vorgängerbaus, Veränderungen und Ausbauten im 18. und 19. Jh.; rückwärtig angebauter, großer Stadel, eingeschossiger Flachsatteldachbau mit erhöhtem Kniestock, Bruchsteinmauerwerk und Fachwerkgiebel, um 1737.“[2]
In der heutigen Form besteht das Haus seit 1635. Aufgebaut wurde dieses auf den Resten eines Vorgängerbaus, der im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Das Haus besitzt zwei Eingänge, die aufgrund der Hanglage um ein halbes Stockwerk versetzt sind. Historisch beherbergte das Erdgeschoss Wohnräume und einen Stall. Das Obergeschoss diente ursprünglich als Heuboden, wurde allerdings 1883 ebenfalls zu Wohnzwecken umgebaut. 1737 wurde das Haus nach Norden um einen Stall verlängert. Unterkellert ist das Haus mit einem Keller mit Tonnengewölbe, der vor 1635 angelegt wurde.[1] Von 2023 bis 2026 wurde das Haus vollständig saniert.[3]