Ulrike Bartholomäus
deutsche Wissenschaftsjournalistin, Autorin und Coach
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Leben
Ulrike Bartholomäus studierte Linguistik, Jura und Sprachen in Heidelberg, Angers und Genf. Sie war 17 Jahre als Redakteurin für Focus im Ressort Forschung tätig, zuletzt als stellvertretende Ressortleiterin für Forschung und Technik[1]. Sie arbeitet heute als Wissenschaftsjournalistin[2] für verschiedene Medien und schreibt über Gesellschaft, Medizin, Politik, Kommunikation und Bildung. Ihr Buch Wozu nach den Sternen greifen, wenn man auch chillen kann?, erschienen im Berlin Verlag (Taschenbuch bei Piper)[3], war 2019 ein Spiegel-Bestseller. Im April 2026 veröffentlichte sie im Berlin Verlag ihr Buch Zwischen TikTok und Therapie. Wie Jugendliche und junge Erwachsene psychische Krisen überwinden, das sich mit der mentalen Gesundheit von jungen Menschen beschäftigt.[4] Sie kritisiert, dass Konzerne in China und aus dem Silicon Valley bestimmen, was mit den Gehirnen unserer Kinder passiert, und sagt: "TikTok macht Hackfleisch aus dem Hirn."[5]
Ihre Bücher wurden in verschiedene Sprachen übersetzt.
Privates
Bartholomäus ist mit dem Journalisten Kayhan Özgenç verheiratet und Mutter eines Kindes.[6]
Bücher
- Die Kunst, gute Gespräche zu führen: Kommunikation ist mehr als Sprache. Mosaik, 2016, ISBN 3-442-39282-9.
- L'arte di dialogare. Comunicare non solo a parole. Feltrinelli, 2018, ISBN 88-07-09109-7 (italienisch).
- Wozu nach den Sternen greifen, wenn man auch chillen kann. Berlin Verlag, 2019, ISBN 3-8270-1388-7 (broschiert).
- Ulrike Bartholomäus, Martin Kunz: Einfach nicht mehr Rauchen, Mosaik Verlag, 2000, ISBN 3-442-16305-6
- Wozu nach den Sternen greifen, wenn man auch chillen kann. Piper, 2021, ISBN 978-3-8270-1388-0 (Taschenbuch).
- Zwischen Tiktok und Therapie. Wie Jugendliche und junge Erwachsene psychische Krisen überwinden. Berlin Verlag 2026, ISBN 978-3-8270-1535-8
Weblinks
- Website von Ulrike Bartholomäus
- Kresskopf von Ulrike Bartholomäus, in kress.de
- Frank Hauke-Steller: Ulrike Bartholomäus im kress.de-Gespräch: Mehr wirkliche Kommunikation im Journalismus, 30. Sept. 2016 in kress.de
