Una lucertola con la pelle di donna
Film von Lucio Fulci (1971)
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Una lucertola con la pelle di donna (dt. etwa: „Eine Eidechse in der Haut einer Frau“, englischer Titel „Lizard in a Woman’s Skin“) ist ein französisch-spanisch-italienischer Giallo von Lucio Fulci aus dem Jahr 1971.
| Film | |
| Titel | Una lucertola con la pelle di donna |
|---|---|
| Produktionsland | Italien, Frankreich, Spanien |
| Originalsprache | Italienisch |
| Erscheinungsjahr | 1971 |
| Länge | 105 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Produktionsunternehmen | International Apollo Films, Les Films Corona, Atlántida Films |
| Stab | |
| Regie | Lucio Fulci |
| Drehbuch |
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| Produktion | Edmondo Amati |
| Musik | Ennio Morricone |
| Kamera | Luigi Kuveiller |
| Schnitt |
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| Besetzung | |
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Handlung
Carol Hammond ist die Tochter des angesehenen britischen Anwalts und Politikers Edmund Brighton und außerdem die Ehefrau von Frank Hammond, einem Partner von Edmund in dessen Kanzlei. Sie ist psychisch labil und leidet unter wiederkehrenden Alpträumen, die sie mit ihrem Psychoanalytiker Dr. Kerr bespricht. In diesen Alpträumen hat sie eine Affäre mit ihrer Nachbarin Julia Durer, die einem freigeistigen, hippiesken Lebensstil frönt.
Eines Nachts träumt sie davon, wie sie nur mit einem Pelzmantel bekleidet das Apartment der Nachbarin betritt und diese mit einem Brieföffner tötet. Am nächsten Morgen ist die Nachbarin tatsächlich auf die gleiche Weise ermordet worden. Schnell wird Carol zur Hauptverdächtigen und wird in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Doch Inspector Corvin von Scotland Yard ermittelt in alle Richtungen. Ins Visier der Ermittlungen gerät Carols Ehemann, der eine Affäre mit der Sekretärin von Dr. Kerr hat, genauso wie zwei seltsame, drogensüchtige Hippies, die Carol in ihren Träumen gesehen hat.
Letztere beiden versuchen sie zu erpressen. Carol flüchtet in der Anstalt vor beiden sowie einem Killer, der sie versucht anzugreifen. Dabei verschanzt sie sich in einem Raum, in dem Tierversuche an lebendigen Hunden durchgeführt werden. Sie wird bewusstlos, und als sie aufwacht, hat die Polizei einen der Hippies verhaftet, der jedoch an dem Mord unschuldig ist.
Nachdem Carols Vater sich umgebracht hat und die Schuld an dem Mord damit auf sich gelenkt hat, kommt jedoch Inspektor Corvin auf die überraschende Wendung: Carol ist tatsächlich die Mörderin. Sie und Julia hatten eine Affäre und Julia versuchte sie zu erpressen. Daraufhin spann sie das Mordkomplott und versuchte sich durch ihre psychische Erkrankung herauszureden. Corvin lässt sie daraufhin verhaften.
Hintergrund
Es handelt sich bei Una lucertola con la pelle di donna um eine internationale Koproduktion von International Apollo Films in Rom, Atlantida Film in Madrid und Les Films Corona in Paris.[1] Der Film wurde überwiegend in Woburn Abbey und Alexandra Palace in England gedreht.[2]
Eine besonders brutale Szene zeigt Hunde bei Tierversuchen. Fulci wurde in Italien wegen Tierquälerei angeklagt und musste vor Gericht beweisen, dass es sich nicht um echte Hunde handelte. Carlo Rambaldi, der für die Effekte verantwortlich war, führte die Hundeattrappen sogar im Gerichtssaal vor.[2][3]
In Italien, England und Frankreich erhielt der Film eine Kinoveröffentlichung, während er in deutscher Synchronisation erstmals im Mai 2026 veröffentlicht werden wird.[4]
Rezeption
Frank Trebbin schrieb in seinem selbst verlegten Horrorlexikon Die Angst sitzt neben dir: „Der auf den Spuren Argentos wandelnde Thriller mit Horroreinschlag ist zwar technisch routiniert in Szene gesetzt, allen voran die wirklich brillianten Traumsequenzen mit den blutigen Effekten Carlo Rambaldis, kann aber aufgrund seiner zu konstruiert wirkenden Handlung nicht groß überraschen. Das Ende kommt ebenso schnell wie es unlogisch ist.“[5]
Im Guardian schrieb Rupert Jones anlässlich seiner Wiederveröffentlichung auf DVD Folgendes: „Wie viele seiner Artgenossen ist ‚Lizard‘ eine beklemmende, ausgesprochen unkorrekte Mischung aus Blutvergießen und Sex, gespickt mit Retro-Elementen: ausgefallene italienische Mode der frühen 1970er Jahre und ein grooviger Soundtrack von Ennio Morricone. Was den Film jedoch von der Masse abhebt, sind seine wirklich wilden, halluzinatorischen Bilder – darunter psychedelische Traumsequenzen, Effekte, die die Albtraumwelt von Francis Bacons Gemälden nachahmen, und eine frühe Verwendung des Split-Screens.“[3.1]