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Ungesättigte Zone

Bereich des Bodens oberhalb der Grundwasseroberfläche From Wikipedia, the free encyclopedia

Als ungesättigte Zone wird in der Bodenkunde und der Hydrogeologie der Bereich des Bodens bezeichnet, der oberhalb der Grundwasseroberfläche und des durch Kapillaraufstieg gesättigten Kapillarraums (scheinbare Grundwasseroberfläche) liegt und nicht dauernd wassergesättigt ist. Die Poren sind teilweise mit Luft gefüllt. Die ungesättigte Zone ist durch eine abwärts gerichtete Sickerwasserbewegung gekennzeichnet.[1]

Längsschnitt eines Hangs mit Darstellung der ungesättigten und der gesättigten Zone
Querschnitt, der den Grundwasserspiegel in Abhängigkeit von der Oberflächentopographie sowie einen hochliegenden Grundwasserspiegel zeigt

In ariden Regionen kann die ungesättigte Zone mehrere hundert Meter dick sein, während sie beispielsweise bei Sümpfen fehlt.[1]

Einzelnachweise

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