United Countries Tour

etwa 600 km langes grenzüberschreitendes Radwandernetz in Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Die United Countries Tour ist ein etwa 600 km langes grenzüberschreitendes Radwandernetz in Deutschland und den Niederlanden, das seit 2006 durch das nördliche und mittlere Emsland links der Ems, die nördliche Grafschaft Bentheim und durch die grenznahen Gebiete der niederländischen Provinzen Drenthe und Groningen führt. Zum größten Teil verlaufen die Wege durch den Internationalen Naturpark Bourtanger Moor-Veenland.[1]

Seit 2023 ist die United Countries Tour eingebunden in die grenzüberschreitend einheitliche Radwege-Beschilderung, das Fahrradknotennetz.[2]

Landschaft und Sehenswürdigkeiten

Innerhalb des Wegenetztes machen zwei unterschiedliche Rundtouren erlebbar, was die deutschen und niederländischen Nachbarn in dieser Grenzregion verbindet.

Die Smokkelroute (190 km) führt vor Augen, wie einfach es in den dünn besiedelten Moor- und Heidelandschaften war zu schmuggeln. Am Wege liegen unter anderem das historische Kloster Ter Apel, das kleine Landwirtschaftsmuseum in Rhede (Ems), die sternförmige Festung Bourtange und die historischen Schiffe des Schifffahrtsmuseums Haren (Ems).

Auf der Pionierroute (250 km) geht es um die Besiedlung des ehemals größten Hochmoorgebiets in Westeuropa, die beiderseits der Grenze zu Beginn des 17. Jahrhunderts einsetzte. Prägend fürs Landschaftsbild sind deshalb bis heute die zahlreichen Entwässerungs-Kanäle, die teilweise dem Abtransport des gestochenen Torfs dienten. Zu den Highlights dieses Weges zählen das Emsland Moormuseum in Geeste, die Wassermühle Lage in Neuenhaus, das Kloster Frenswegen in Nordhorn, das Schmalspurmuseum Erica, das Van-Gogh-Huis in Nieuw Amsterdam und das Erdöl-Erdgas-Museum in Twist.

Siehe auch

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI