Unterbierbaum

Ortschaft im Bezirk Melk From Wikipedia, the free encyclopedia

Unterbierbaum ist eine Katastralgemeinde, Ortschaft und Dorf in der Gemeinde Artstetten-Pöbring im südlichen Waldviertel. Die Ortschaft hat 57 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025).[1]

Schnelle Fakten
Unterbierbaum (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Unterbierbaum
Unterbierbaum (Österreich)
Unterbierbaum (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Melk (ME), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Melk
Pol. Gemeinde Artstetten-Pöbring
Koordinaten 48° 14′ 8″ N, 15° 13′ 17″ Of1
Höhe 293 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 57 (1. Jän. 2025)
Gebäudestand 22 (2001f1)
Fläche d. KG 1,21 km² (31. Dez. 2023)
Postleitzahl 3661 Artstetten
Vorwahl +43/7413f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04497
Katastralgemeindenummer 14179
Zählsprengel/ -bezirk Hart (31502 004)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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57

BW

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 16 Häusern genannt, das nach Artstetten eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Artstetten besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Pöggstall ausgeübt. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Artstetten und Leiben.[2]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Unterbierbaum einige Landwirte ansässig.[3] In Unterbierbaum steht eines der ältesten Häuser der Gemeinde Artstetten-Pöbring, das ein Freies Lehen vom Schloss Artstetten war.

Sehenswürdigkeiten

  • Kreuz-Stöckerl am Rande der Siedlung (Welt-Icon)[4]

Literatur

  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Manhardsberg. 6 von 34 Bänden. 6. Band: Taures (Stiftsherrschaft Zwettl) bis Pöbring. Anton Benko, Wien 1841, S. 250 (BierbaumInternet Archive).

Einzelnachweise

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