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Uran(V)-chlorid

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Uran(V)-chlorid ist eine chemische Verbindung des Urans aus der Gruppe der Chloride.

Schnelle Fakten Kristallstruktur, Allgemeines ...
Kristallstruktur
Kristallstruktur von Uran(V)-chlorid
_ U5+ 0 _ Cl−
Allgemeines
Name Uran(V)-chlorid
Andere Namen

Uranpentachlorid

Verhältnisformel UCl5
Kurzbeschreibung

rotbrauner Feststoff[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 13470-21-8
Wikidata Q7899704
Eigenschaften
Molare Masse 415,29 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Dichte

3,81 g·cm−3[2]

Löslichkeit
  • reagiert mit Wasser[1]
  • nahezu unlöslich in Benzol, Xylen und Isopropylether[1]
Gefahren- und Sicherheitshinweise

Radioaktiv
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),[3] ggf. erweitert[4][5]
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 300​‐​330​‐​373​‐​411
P: ?
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).
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Darstellung

Uran(V)-chlorid kann durch Reaktion von Uran(VI)-oxid mit Tetrachlorkohlenstoff gewonnen werden, wobei eine vorher hergestellte Menge der Verbindung als Katalysator dient.[1]

Es kann auch durch Reaktion von Uran(IV)-chlorid mit Chlor im Wirbelschichtreaktor bei 550 °C gewonnen werden.[1]

Eigenschaften

Uran(V)-chlorid liegt in Form eines rotbraunen, mikrokristallinen Pulvers oder als schwarzrote Kristalle mit metallisch glänzenden Oberflächen vor. Er ist im Gegensatz zu Uran(IV)-chlorid in flüssigem Chlor löslich. Die Verbindung ist sehr hygroskopisch und zersetzt sich in Wasser oder beim Erhitzen in Uran(VI)-chlorid und Uran(IV)-chlorid. Mit organischen Lösungsmitteln wie Alkoholen, Aceton, Diethylether oder Dioxan reagiert sie. Mit einigen anderen Lösungsmitteln wie Tetrachlorkohlenstoff, Kohlenstoffdisulfid und Thionylchlorid bilden sich stabile Lösungen. Die Verbindung besitzt meist (α-Form) eine monokline Kristallstruktur mit der Raumgruppe P21/n (Raumgruppen-Nr. 14, Stellung 2)Vorlage:Raumgruppe/14.2 und den Gitterparametern a = 799 pm, b = 1069 pm, c = 848 pm und β = 91,5°.[1] Es kommt jedoch auch eine trikline β-Form mit der Raumgruppe P1 (Nr. 2)Vorlage:Raumgruppe/2 vor, die durch Kristallisation von Uran(VI)-chlorid mit Tetrachlorkohlenstoff oder Dichlormethan entsteht.[2]

Einzelnachweise

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