Urban-Cycling-Weltmeisterschaften 2025

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Die Urban-Cycling-Weltmeisterschaften 2025 fanden vom 4. bis 8. November in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad statt. Die Wettkampfstätten für BMX-Freestyle und Trial befanden sich im Unterhaltungsviertel Boulevard Riyadh City.[1] Es waren 222 Fahrer aus 35 Ländern gemeldet.[2]

Schnelle Fakten Urban-Cycling-Weltmeisterschaften 2025 ...
Urban-Cycling-Weltmeisterschaften 2025
OrtSaudi-Arabien Riad, Saudi-Arabien
Wettkampfstätte Boulevard Riyadh City
Beginn 4. November 2025
Ende 8. November 2025
2024 Abu Dhabi
2026 Riad
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Programm

Gegenüber den Vorjahren wurde das Programm um einen Trial-Wettkampf für Juniorinnen erweitert. Der Zeitplan für die Entscheidungen war wie folgt:

  • 4. November: Trial Mannschaft
  • 7. November: Trial Junioren und BMX Flatland
  • 8. November: Trial Elite und BMX Park

Die restlichen Tage wurden für Training und Qualifikation genutzt.[3]

BMX-Freestyle

Programm und Reglement im BMX-Freestyle waren im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Im Park-Wettkampf hatte jeder Finalist zwei Versuche, von denen der bessere zählte. Im Flatland hatte jeder Finalist einen Versuch.

Park Männer

Weitere Informationen Platz, Name ...
Finale
Platz Name 1. Lauf 2. Lauf
1 Frankreich Anthony Jeanjean 71,40 94,44
2 Vereinigte Staaten Marcus Christopher 94,02 04,78
3 Australien Logan Martin 84,44 91,68
4 Japan Rimu Nakamura 91,42 09,60
5 Australien Brandon Loupos 90,54 34,00
6 Vereinigte Staaten Justin Dowell 90,34 90,44
7 Argentinien José Torres Gil 61,60 90,20
8 Vereinigtes Konigreich Jordan Clark 42,00 89,76
9 Vereinigtes Konigreich Jude Jones 23,80 87,64
10 Vereinigtes Konigreich Reef Way 84,70 86,50
11 Individuelle Neutrale Athleten Nikita Fominov 86,20 63,88
12 Frankreich Benjamin Daldy 83,00 51,80
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Es gab 56 Starter aus 27 Verbänden, so dass zunächst eine Qualifikation und dann ein Halbfinale ausgetragen wurden, um die 12 Finalisten zu ermitteln. Anthony Jeanjean wurde erstmals Weltmeister.

Park Frauen

Weitere Informationen Platz, Name ...
Finale
Platz Name 1. Lauf 2. Lauf
1 China Volksrepublik Sun Sibei 93,88 95,86
2 China Volksrepublik Sun Jiaqi 91,06 93,08
3 China Volksrepublik Fan Xiaotong 55,80 92,10
4 Japan Miharu Ozawa 86,30 89,38
5 Ungarn Noémi Molnár 70,20 84,60
6 China Volksrepublik Xia Honglin 79,00 58,80
7 China Volksrepublik Zhao Shuhua 49,20 78,30
8 Australien Natalya Diehm 74,00 40,00
9 Kolumbien Queensaray Villegas 70,80 04,40
10 Vereinigte Staaten Hannah Roberts 08,60 67,66
11 Deutschland Kim Lea Müller 66,60 61,50
12 Australien Sarah Skotnicki 63,80 66,00
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In der Qualifikation gingen 27 Fahrerinnen aus 15 Ländern an den Start, die ebenfalls gemeldeten Ex-Europameisterinnen Nikita Ducarroz und Sasha Pardoe verzichteten. Das chinesische Team, das drei Wochen zuvor beim Heim-Weltcup in Shanghai noch mit Abwesenheit geglänzt hatte,[4] brachte fünf seiner sechs Starterinnen ins Finale und gewann alle Medaillen. Sun Sibei zeigte die beiden besten Läufe und war die erste Weltmeisterin, die nicht aus den Vereinigten Staaten stammte. Die Titelverteidigerin Hannah Roberts kam mit zwei missratenen Versuchen auf Platz 10.

Flatland Männer

Weitere Informationen Platz, Name ...
Finale
Platz Name Ergebnis
1 Japan Yu Katagiri 91,00
2 Kanada Jean William Prévost 89,33
3 Deutschland Dustyn Alt 86,00
4 Spanien Varo Hernández 85,17
5 Spanien Alberto Moya 80,17
6 Frankreich Alexandre Jumelin 79,73
7 Kanada Jean-François Boulianne 77,67
8 Frankreich Julien Baran 70,33
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An der Qualifikation nahmen 13 Teilnehmer aus 9 Ländern teil, dabei wurden die acht Finalisten ermittelt.

Flatland Frauen

Weitere Informationen Platz, Name ...
Finale
Platz Name Ergebnis
1 Japan Chiaki Todaka 87,17
2 Japan Karin Hommura 78,67
3 Japan Sona Yoshimura 76,67
4 Ungarn Veronika Kádár 61,33
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Es gab sechs Teilnehmerinnen, die besten vier der Qualifikation kamen ins Finale.

Trial

Männer 20 Zoll

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Finale
Platz Name Ergebnis
1 Spanien Alejandro Montalvo 60+60+40+60+40=260
2 Spanien Eloi Palau 50+60+40+60+40=250
3 Finnland Niilo Stenvall 50+50+40+50+40=230
4 Spanien Borja Cornejos 40+50+30+60+30=210
5 Italien Marco Bonalda 30+40+30+30+20=150
6 Osterreich Thomas Pechhacker 30+20+30+10+40=130
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In der Qualifikation traten 32 Fahrer aus 16 Ländern an. Vizeeuropameister Robin Berchiatti musste in der Qualifikation aufgeben. Im Finale gewann Alejandro Montalvo zum dritten Mal in Folge den Titel. Niilo Stenvall sorgte für die erste finnische Medaille in der Geschichte dieses Wettbewerbs.

Männer 26 Zoll

Weitere Informationen Platz, Name ...
Finale
Platz Name Ergebnis
1 Vereinigtes Konigreich Charlie Rolls 40+60+40+60+40=240
2 Spanien Julen Saenz 60+30+40+60+40=230
3 Vereinigtes Konigreich Oliver Weightman 20+40+50+60+30=200
4 Spanien Daniel Barón 30+50+30+40+30=180
5 Spanien Marti Vayreda 20+40+30+50+30=170
6 Spanien Toni Guillén 60+30+30+40+00=160
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In der Qualifikation traten 33 Fahrer aus 15 Ländern an, doch waren im Finale, wie im Jahr zuvor, nur noch britische und spanische Fahrer vertreten. Der Titelverteidiger Jack Carthy trat krankheitsbedingt nicht an.[5] Im Finale setzte sich Charlie Rolls durch, der nach Europameisterschaften und Weltcup nun auch erstmals die Weltmeisterschaften gewann.

Frauen

Weitere Informationen Platz, Name ...
Finale
Platz Name Ergebnis
1 Spanien Alba Riera 60+50+60+50+50=270
2 Spanien Vera Barón 60+40+60+50+50=260
3 Frankreich Nina Vabre 40+30+10+30+40=150
4 Tschechien Eliška Hríbková 50+20+30+20+10=130
5 Spanien Laia Esquís 20+10+30+10+20=090
6 Frankreich Emma Louineau 30+20+00+00+20=070
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In der Qualifikation traten 11 Fahrerinnen aus 6 Ländern an. Die mehrfache Weltmeisterin Nina Reichenbach musste verletzungsbedingt passen.[6]

Die besten 6 Fahrerinnen der Qualifikation bestritten ins Finale. Den Kampf um den Titel lieferten sich vor allem die Titelverteidigerin Alba Riera und Vera Barón, die zuvor die Europameisterschaften und den Weltcup gewonnen hatte. Einzig die zweite Sektion machte einen Unterschied zugunsten Rieras.

Junioren 20 Zoll

Weitere Informationen Platz, Name ...
Finale
Platz Name Ergebnis
1 SpanienSpanien Travis Asenjo 50+60+60+30+60=260
2 Belgien Ugo Theunissen 40+50+60+50+60=260
3 FrankreichFrankreich Louis Chasseuil 20+50+40+50+50=210
4 SpanienSpanien Beñat Segurola 10+50+50+40+40=190
5 DeutschlandDeutschland Dennis Arnold 40+50+30+40+00=160
6 GroßbritannienBritish Cycling Eddie Weightman 10+20+40+30+40=140
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Es traten 19 Fahrer aus 12 Nationen an. Travis Asenjo verteidigte erfolgreich seinen Titel aus dem Vorjahr.

Junioren 26 Zoll

Weitere Informationen Platz, Name ...
Finale
Platz Name Ergebnis
1 SpanienSpanien Ferran Gonzalo 30+10+40+50+40=170
2 DeutschlandDeutschland Carl Gustaf Christ 20+10+40+30+40=140
3 SpanienSpanien Ian Martínez 20+30+30+30+30=140
4 DeutschlandDeutschland Noah Lämmlein 10+10+30+50+30=130
5 SpanienSpanien Mikel Azcona 40+00+30+30+10=110
6 Ungarn Zalán Fark 10+30+30+40+00=110
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Es traten 13 Fahrer aus 8 Nationen an, die besten 6 der Qualifikation kamen ins Finale.

Juniorinnen

Weitere Informationen Platz, Name ...
Finale
Platz Name Ergebnis
1 SpanienSpanien Andrea Pérez 60+50+60+60+40=270
2 SpanienSpanien Yun Vilajosana 60+30+60+60+50=260
3 DeutschlandDeutschland Emilia Keikus 60+50+60+30+40=240
4 Schweiz Noemie Gfeller 40+20+00+40+40=140
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Beim erstmals ausgetragenen Wettbewerb der Juniorinnen waren 7 Fahrerinnen aus 5 Nationen am Start. Allerdings wurde Alba Riera Weltmeisterin der Elite, obwohl sie altersmäßig noch zu den Juniorinnen gehörte.

Die besten 4 Fahrerinnen der Qualifikation kamen ins Finale. Die Medaillengewinnerin waren zuvor auch bei den Europameisterschaften erfolgreich gewesen.

Mannschaftswertung

Weitere Informationen Platz, Mannschaft ...
Platz Mannschaft Ergebnis
1 Spanien Spanien
Alejandro Montalvo
Julen Saenz
Vera Barón
Travis Asenjo
Mikel Azcona
Andrea Pérez
890
40+40+40+40+40=200
40+40+40+40+40=200
30+20+20+20+20=110
30+40+30+40+40=180
30+40+30+00+40=140
30+00+20+10+ – =060
2 Deutschland Deutschland
Jonas Friedrich
Oliver Widmann
Nina Reichenbach
Dennis Arnold
Carl Gustaf Christ
Emilia Keikus
730
40+40+30+20+20=150
30+40+30+20+ – =120
30+20+20+ – + – =070
40+40+30+30+00=140
30+30+30+20+30=140
30+20+20+20+20=110
3 Frankreich Frankreich
Louis Grillon
Vincent Hermance
Nina Vabre
Guillaume Camus
Louis Chasseuil
710
40+40+30+00+40=150
40+40+40+40+40=200
40+00+20+20+ – =080
40+40+30+ – + – =110
40+30+30+30+40=170
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Es waren 9 Mannschaften am Start, neben den Medaillengewinnern noch die Schweiz, Japan, Tschechien, Großbritannien, Italien und die Slowakei.

Medaillenspiegel

Weitere Informationen Platz, Land ...
Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1Spanien Spanien64111
2Japan Japan2114
3China Volksrepublik China1113
4Frankreich Frankreich1034
5Großbritannien Großbritannien1012
6Deutschland Deutschland0224
7Belgien Belgien0101
Kanada Kanada0101
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten0101
10Australien Australien0011
Finnland Finnland0011
Gesamt11111133
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Einzelnachweise

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