Urmylierung
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Die Urmylierung (von englisch Ubiquitin-related modifier ‚Ubiquitin-artiger Modifikator‘) bezeichnet eine posttranslationale Modifikation von Proteinen, die – ähnlich wie bei der Ubiquitinylierung und der Sumoylierung – in manchen Eukaryoten (Hefen und Tieren) für weitere zelluläre Prozesse markiert werden.[1]
Eigenschaften
Bei der Urmylierung wird das abzubauende Protein durch die E1-Urm-Ligase Uba4 mit dem Protein Urm1 gekoppelt.[2] Die Urm1-modifizierten Proteine sind z. B. Ahp1, Mocs3, Atpbd3 oder Ctu2.[3] Im Gegensatz zu Ubiquitin wird Urm1 über seine Thiocarbonsäure an der C-terminalen Aminosäure Glycin gekoppelt.[3]
Urm1 ist bei Hefen an der Knospung und beim oxidativen Stress beteiligt.[4][5][3]