Ursula Bienz

Schweizer Theaterleiterin From Wikipedia, the free encyclopedia

Ursula Bienz (* 1960)[1] ist eine Schweizer Puppenspielerin und seit 2001 Leiterin des Figurentheaters in Winterthur.

Leben

Ursula Bienz besuchte bereits in ihrer Kindheit regelmässig das Figurentheater – damals noch «Marionettentheater im Waaghaus» genannt. Nach ihrer Schulzeit machte sie eine Ausbildung zur Kindergärtnerin.[2] Im Marionettentheater lernte sie später auch ihren Mann Klaus Bienz kennen, dessen Eltern Trudi und Peter Bienz das Figurentheater Winterthur ursprünglich gegründet hatten. 1982 erarbeiteten Klaus und Ursula Bienz mit «Florians Spektakel» ihr erstes eigenes Theaterstück.[3]

Fast zwei Jahrzehnte später, 2001, übernahm sie die Leitung des Figurentheaters.[4][2] Sie besuchte Weiterbildungen in Figurenbau und -spiel, Pantomime und Musik.[5] Unter ihrer Führung wurden neben Eigenproduktionen auch viele nationale und internationale Produktionen ins Figurentheater Winterthur geholt, und auch international bekannte Puppenspieler wie Neville Tranter oder das Marionettentheater Baku gaben ihr Gastspiel.[6][7][8][7]

Als Leiterin des Ensembles «Winterthurer Marionetten» wirkt Bienz als Puppenspielerin an den Eigenproduktionen mit, die auch ausserhalb des Theaters schweizweit vorgeführt werden. Für Familien- und Kinderkonzerte arbeitete sie wiederholt mit Orchestern zusammen, so verschiedentlich mit dem Musikkollegium Winterthur[9][10] oder 2010 mit dem Sinfonieorchester St. Gallen in der Tonhalle St. Gallen.[11] 2022 wirkte Bienz als Puppenspielerin am Kurzfilm «Der Molchkongress» mit, der mehrere Preise an internationalen Kurzfilmfestivals gewann.[12][13]

2025 kündigte Bienz an, 2027 in Pension zu gehen. Die Theaterleitung will sie dann ihren Töchtern Hanna und Rea Bienz übergeben.[1]

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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