Ursula Carls
deutsche Mäzenin
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Werdegang
Carls war Ehefrau des Unternehmers Otto Wilhelm Carls, dem Gründer des Korrekturmittelherstellers Tipp-Ex. Gemeinsam bauten sie den weltweiten Vertrieb ihrer Produkte auf. Nach dem Tode ihres Mannes im Jahr 1995 und dem Verkauf ihrer Anteile an der Firmengruppe an die BIC Group gründete sie 1997 die gemeinnützige Carls Stiftung mit Sitz in Königstein im Taunus, deren Vorsitz sie einnahm. Gefördert werden Projekte aus den Bereichen Bildung, Erziehung, Medizin, Wissenschaft und Gesellschaft. So schuf die Stiftung die Voraussetzungen für eine Kindertagesstation im Clementine Kinderhospital, eine Frühgeborenenstation im Bürgerhospital sowie onkologische Fürsorge- und Forschungsprojekte am Frankfurter Universitätsklinikum und dem Nordweststadtkrankenhaus. Das Leuchtturmprojekt der Carls Stiftung – eine Idee der Stifterin – namens Bärenstark, bietet Kindern, die ein behindertes Geschwisterkind haben, eine zweiwöchige Auszeit, um selbst einmal im Mittelpunkt des Geschehens zu sein. Seit 2019 werden auch einwöchige Freizeiten für aus den Kinderzeiten herausgewachsenen Jugendliche angeboten.
Ehrungen
- 2009: Georg-August-Zinn-Medaille[2]
- 2010: Ehrenplakette der Stadt Königstein im Taunus.[3]
- 2011: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland[4]
Weblinks
- Carls Stiftung
- Anne Zegelman: Sie liebt die Herausforderung. In: Taunus-Zeitung. 21. Juni 2013
- Elena Schemuth: Ursula Carls: Zum 90. Geburtstag gibt es Geschenke für andere. In: Königsteiner Woche. 44. Jahrgang, Nummer 25, 20. Juni 2013, S. 1