Ursula Gräfe

deutsche Autorin und literarische Übersetzerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Ursula Gräfe (* 1956 in Frankfurt am Main) ist eine deutsche Autorin und literarische Übersetzerin.

Ursula Gräfe studierte an der Universität Frankfurt Japanologie, Anglistik und Amerikanistik.[1] Seit 1988 arbeitet sie hauptberuflich als Übersetzerin literarischer Werke vor allem aus dem Japanischen sowie aus dem Englischen und Amerikanischen.[2]

Ursula Gräfe ist Mitglied im Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke, VdÜ.[3] Sie lebt in Frankfurt am Main.[4]

Schriften (Auswahl)

Übersetzungen aus dem Englischen

  • Maura O’Halloran: Im Herzen der Stille. [Aus d. Amerik.] 1995
  • Ishimure Michiko: Paradies im Meer der Qualen. Unsere Minamata-Krankheit. Aus dem Englischen von Paradise in the sea of sorrow : our Minamata disease. Aus dem Japanischen von Livia Monnet. Yamaguchi Publishing House, Kyōto 1990. ISBN 978-4-8411-0803-3. Insel Verlag, Frankfurt am Main und Leipzig 1995, ISBN 3-458-16725-0.
  • Kent Nerburn: Die letzten heiligen Dinge. Auf den Spuren indianischer Weisheit, Hoffmann und Campe, Hamburg 1997, ISBN 978-3-455-11197-2.
  • Deborah Boliver Boehm: Zen und die Kunst, einen Mönch zu lieben. [Aus d. Amerik.] 1998
  • O. V. Vijayan: Die Legenden von Khasak. Roman. (Aus d. indischen Engl.), Insel Verlag; 1. Edition 2004, ISBN 978-3-458-17219-2
  • R. K. Narayan: Reifeprüfung, Insel-Verlag, Frankfurt am Main/Leipzig 2004, ISBN 3-458-17183-5.
  • Mohandas Karamchand Gandhi: Was ist Hinduismus. [Aus d. Engl.] Insel Verlag, Frankfurt 2006
  • Mohammed Hanif: Eine Kiste explodierender Mangos. 2009
  • Joyce Lepra-Champman: Der Duft des Sake. Roman. [Aus d. Amerik.] 2011
  • Jane Austen: Ich bin voller Ungeduld. Briefe an Cassandra. Ausgew., aus dem Engl. übertragen u. mit einem Nachwort versehen von Ursula Gräfe. Insel-Taschenbuch, Frankfurt 2013

Übersetzungen aus dem Japanischen (Auswahl)

Preise und Auszeichnungen

2004 erhielt Ursula Gräfe zusammen mit Kimiko Nakayama-Ziegler den Übersetzerpreis der Japan Foundation für den Erzählband »Schwimmbad im Regen« der Autorin Yōko Ogawa.

2019 erhielt Ursula Gräfe gemeinsam mit Nora Bierich den Noma Award for Translation of Japanese Literature 2019.[5]

Einzelnachweise

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