Ursula Hörig
deutsche Schriftstellerin
From Wikipedia, the free encyclopedia
Ursula Hörig (* 16. Mai 1932 in Dessau; † 27. Dezember 2025[1]) war eine deutsche Schriftstellerin.
Leben und Werk
Hörig wurde als Tochter eines Kaufmanns und einer Schneiderin geboren. Sie erlernte den Beruf einer Fachverkäuferin, Kundenberaterin und zahnärztlicher Helferin. Sie wurde Mitglied des von Werner Steinberg geleiteten Dessauer Zirkels schreibender Arbeiter und besuchte einen Sonderkurs des Literaturinstituts „Johannes R. Becher“. Ursula Hörig war seit 1978 freischaffend tätig und Mitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller.
Werke (Auswahl)
- Palermo und die himmelblauen Höschen, Erzählungen, 1972, Rostock, Hinstorff
- Timmes Häuser, Erzählung, 1975, Rostock, Hinstorff
- Spatzensommer, Erzählungen, 1982, Rostock, Hinstorff
- Frauenportraits, Hörfolge, 1986, Radio DDR
- Meine unfreiwilligen Telefongespräche, Hörspiel, 1989, Radio DDR
- Spiegelbilder, Erzählungen, Hallesche Autorenhefte 20, 1999, Halle
- Wilma, Erzählung, 2000, Halle, Mitteldeutscher Rundfunk
- Ungehörige Begebenheiten, Erzählungen, 2003, Felis-Verlag, ISBN 3-935081-14-6
- Fundstücke „Mauern und Grenzen“, Lyrik und Prosa, Nordbuch e.V. 2009, ISBN 978-3-8391-2435-2
Literatur
- Brigitte Böttcher (Hrsg.): Bestandsaufnahme. Literarische Steckbriefe. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 1976, Ursula Hörig, S. 50 f.
Weblinks
- Literatur von und über Ursula Hörig im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Ursula Hörig beim Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt e.V.
- Wenn Schreiben wie eine Sucht ist Mitteldeutsche Zeitung 7. Dezember 2010, abgerufen am 1. Juli 2021