Ursula Naumann (Bildhauerin)

deutsche Bildhauerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Ursula Naumann (* 10. Dezember 1921 in Chemnitz als Ursula Stöhr; † 11. Februar 2009 in Dresden) war eine deutsche Bildhauerin.

Leben und Werk

Ursula Naumann nahm von 1944 bis 1948 bei Herbert Volwahsen im Künstlerhaus Loschwitz Bildhauer-Unterricht. 1949 war sie Volontärin in der Porzellanmanufaktur Meißen. Danach arbeitete sie freischaffend als Bildhauerin. Sie wohnte ab 1949 im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, wo sie auch ihr Atelier hatte.

1950 heiratete sie den Grafiker und Bildhauer Hermann Naumann, mit dem sie vier Kinder hatte. Die Ehe endete 1977. Neben ihrer Arbeit für die Familie war sie als Bildhauerin tätig. Sie schuf insbesondere Plastiken in Bronze, Eisen, Keramik und Zement, u. a. als Auftragswerke für den öffentlichen Raum, sowie Gemmen aus Halbedelsteinen.

Rezeption

„In ihren Figuren, den Mischwesen, Märchengestaltern und Tieren, verschmelzen Sinn fürs Detail, Freude am schmückenden, oft stark farbigen Dekor mit erzählerischer Heiterkeit und skurrilem Hintersinn.“

Sigrid Walther, Kunstwissenschaftlerin[1]

Werkbeispiele

Literatur

  • Künstler am Dresdner Elbhang. Band 1. Elbhang-Kurier-Verlag, Dres-den, 1999, S. 119

Einzelnachweise

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