Ursula Palla

Schweizer Künstlerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Ursula Palla (* 1961 in Chur, Schweiz) ist eine Schweizer Künstlerin. In ihren Videoarbeiten, Installationen und Skulpturen setzt sie sich mit dem Verhältnis von Natur, Kultur und Technik, Wirklichkeit und Künstlichkeit auseinander.

Leben und Werk

Ursula Palla studierte von 1989 bis 1992 Zeichnung und Malerei an der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich, wo sie anschließend bis 1999 Videokunst unterrichtete. Sie war Assistentin von Pipilotti Rist. Sie arbeitet als freie Künstlerin vor allem mit Videoinstallationen und stellt seit 1992 regelmäßig aus. 1994 war sie Mitbegründerin der Performancegruppe Cooperation Projekt X (cpx) in Zürich[1], der sie bis 2002 angehörte.[2] Sie lebt und arbeitet in Zürich.[3]

Eine grundsätzliche Ambivalenz präge das Werk von Ursula Palla, so die Kunstkritikerin Angelika Affentranger-Kirchrath. «Einerseits gehört sie einer Künstlergeneration an, welche seit den 1990er-Jahren die illusionistischen Wirkungsprinzipien des Mediums Video affirmativ nutzen; gleichzeitig ist ihre Kunst von einer kritisch-konzeptuellen Vorgehensweise geprägt, die genau diese Verführungsmechanismen der Medienkultur als Täuschung entlarvt.»[4]

Ausstellungen (Auswahl)

Einzelausstellungen


Beteiligungen[10]

Ausstellungskataloge

  • Strange Paradise. Bündner Kunstmuseum, Chur 2008.
  • Die fünfte Jahreszeit. Im Dialog mit Meisterwerken des Impressionismus: Videos und Installationen von Ursula Palla. Herausgegeben vom Museum Langmatt. Scheidegger und Spiess, Baden/CH 2013, ISBN 978-3-85881-406-7.
  • Whiteout. Bündner Kunstmuseum, Chur und Kunst(Zeug)Haus, Rapperswil-Jona 2022, ISBN 978-3-903 572-67-6.

Einzelnachweise

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