Ute Maier

deutsche Zahnärztin, stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung From Wikipedia, the free encyclopedia

Ute Maier (* 14. Dezember 1959) ist eine deutsche Zahnärztin und war von Juni 2023 bis September 2025 stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV).[1] Ute Maier legte ihr Amt zum 30. September 2025 auf eigenen Wunsch nieder.[2]

Ute Maier, 2017

Leben

Ute Maier studierte von 1979 bis 1984 Zahnmedizin in Marburg und Tübingen. Nach ihrer Approbation 1984 war sie Ausbildungsassistentin in Nagold, promovierte 1986 zur Dr. med. dent.[3] und arbeitete von 1986 bis 1989 als wissenschaftliche Angestellte im Tübinger Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. 1989 ließ sie sich in Tübingen als Zahnärztin nieder (bis 2014). Ute Maier ist verheiratet.

Neben ihrer Arbeit als niedergelassene Zahnärztin engagierte sie sich in der Berufspolitik und übte dort zahlreiche Tätigkeiten aus. So war sie u. a. von 1986 bis 2000 Gerichts- und Privat-Gutachterin sowie Mitglied der Gutachterkommission für Fragen zahnärztlicher Haftung der Bezirkszahnärztekammer Tübingen. Von 2001 bis 2004 vertrat sie die Kassenzahnärztlichen Vereinigung Tübingen als deren Vorsitzende des Vorstandes, von 2008 bis 2022 hatte sie das Amt der Vorsitzenden des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg inne. Von 2001 bis 2022 war sie Mitglied in der Vertreterversammlung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, dem höchsten Entscheidungsgremium der deutschen Zahnärzteschaft.

Aufgaben

Die Geschäftsordnung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung verteilt die Ressorts auf die drei Vorstandsmitglieder. Ute Maier verantwortete die Aufgabenbereiche Vertragsinformatik, Qualitätsförderung und Leitlinien. Sie nahm für die Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung außerdem den Sitz im Stiftungsrat des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG)[4] wahr und war Mitglied im Kuratorium des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG).[5]

Commons: Ute Maier – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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