Ute Oelmann

deutsche Germanistin und ehemalige Archivarin From Wikipedia, the free encyclopedia

Ute Oelmann (* 1949) ist eine deutsche Germanistin und ehemalige Archivarin, die gemeinhin als Doyenne der deutschen George-Forschung gilt.

Leben und Wirken

Sie studierte Germanistik und wurde 1978 an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen bei Paul Hoffmann mit der Dissertation Deutsche poetologische Lyrik nach 1945. Ingeborg Bachmann, Günter Eich, Paul Celan zum Dr. phil. promoviert.

Als eine der Bearbeiterinnen der „Großen Stuttgarter Hölderlin-Ausgabe“ kam sie 1980 an die Württembergische Landesbibliothek.[1] Innerhalb des Hauses wechselte sie 1984 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Stefan-George-Archiv. Zwischen 1990 und 2014 hatte sie schließlich die Leitung des Archivs inne[2][3] und zeichnete in dieser Funktion unter anderem für die Edition der 18-bändigen historisch-kritischen George-Gesamtausgabe sowie für die Herausgabe der im zweijährigen Rhythmus veröffentlichten George-Jahrbücher verantwortlich.[3] Im Laufe ihrer Karriere war Oelmann darüber hinaus Dozentin und Lehrbeauftragte an den Universitäten in Bristol, Tübingen, Gießen und Stuttgart.[3]

Publikationen (Auswahl)

Kommentierte Werkausgaben

Kommentierte Briefwechsel, Briefe und Tagebücher

Monographien und Sammelwerke

Einzelnachweise

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