Uwe-Jens Raddatz
deutscher Grafiker und Bildhauer
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Leben und Werk
Raddatz absolvierte von 1974 bis 1976 eine Berufsausbildung als Baumaschinist, leistete Wehrdienst in der NVA und arbeitete von 1979 bis 1980 als Feinblechner. 1980/1981 war er Grafikassistent beim Fernsehen der DDR. Von 1981 bis 1986 studierte er bei Jo Jastram und Baldur Schönfelder an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Danach arbeitete er in Berlin als freischaffender Künstler. Er gehörte zur alternativen Kunstszene Ostberlins und war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.
Zeichnungen von Raddatz befinden sich u. a. in der Kunstsammlung Pankow.[1]
Werkbeispiele
Ausstellungen (unvollständig)
Einzelausstellungen
- 1989: Berlin, Galerie Weißer Elefant (mit Susanne Rast, Klaus Killisch, Beata Palucka-Alvarez und Sabine Herrmann)[3]
- postum 2025: Berlin, Galerie 100 („ZEITGLEICH“, mit Maria Luise Faber, Karin Gralki, Sigrid Herdam und Nadine Nelken)[4]
Gruppenausstellungen
- 1987: Halberstadt, Martinikirche („Begegnungen“)
- 1988: Berlin („Erkundungen. Grafik und Plastik junger Künstler aus der Volksrepublik Bulgarien und der Deutschen Demokratischen Republik“)
- 1988: Berlin („Der eigene Blick“)
- 1989: Berlin, Ausstellungszentrum am Fernsehturm („Zweite Ausstellung Berliner Junger Künstler“)
- 1989: Berlin-Kreuzberg, Künstlerhaus Bethanien („Zwischenspiele. Junge Künstler und Künstlerinnen aus der Deutschen Demokratischen Republik“)
- 2023: Berlin, Galerie Parterre („Von Blatt zu Blatt. Wege der Zeichnung“)[5]
Literatur
- Raddatz, Uwe. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 734
Weblink
- easydb.archive Hinweis auf Schriftgut in der Akademie der Künste