Uwe Ehrich

deutscher Politiker der CDU From Wikipedia, the free encyclopedia

Uwe Ehrich (* 3. August 1944 in Breslau; † 8. Dezember 2018 in Eisenach)[1] war ein deutscher Politiker der CDU.

Leben

Ehrich wurde in Breslau geboren und wuchs in Mühlhausen/Thüringen auf.[2] Nach einem Architekturstudium in Weimar und Dresden[2] erlangte er einen Abschluss als Diplomingenieur für Bauwesen.[3] Er war als stellvertretender Direktor der Eisenacher Wartburg-Stiftung tätig.[4]

1974 wurde Ehrich Mitglied der CDU in der DDR.[3] Er war CDU-Stadtrat für Wohnungsfragen in Eisenach,[2] Mitglied des Bezirksvorstands Erfurt und des CDU-Hauptvorstands.[3] Die Frankfurter Allgemeine urteilte über Ehrich: „Er ist kein Oppositioneller der Straße gewesen. Doch als Mitglied des Hauptvorstandes der Ost-CDU gehörte er zu den Frondeuren gegen den alten Parteivorsitzenden Götting.“[2] Mit Wiedergründung des Landesverbandes CDU Thüringen war Ehrich vom 20. Januar bis Juli 1990 dessen erster Vorsitzender und wurde zeitweise als aussichtsreicher Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten gehandelt.[5] Er trat von der Position als CDU-Vorsitzender zurück, nachdem Kritik an seiner Arbeit und Stasi-Vorwürfe aufgekommen waren. Seit 1973 hatte Ehrich als Inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit zugearbeitet.[6] Sein Nachfolger wurde Willibald Böck.[7]

Ehrich war verheiratet und wohnte in Eisenach.[8] Dort starb er am 8. Dezember 2018.[1]

Einzelnachweise

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