Uwe Jochum

deutscher Bibliothekar From Wikipedia, the free encyclopedia

Uwe Jochum (* 16. Januar 1959 in Heidelberg[1]) ist ein deutscher Bibliothekar.

Leben

Er studierte Germanistik und Politikwissenschaft in Heidelberg und wurde 1987 an der Universität Düsseldorf promoviert. Das Bibliotheksreferendariat absolvierte er ab 1987 an der Universitätsbibliothek Heidelberg und an der Fachhochschule für Bibliotheks- und Dokumentationswesen in Köln. Seit 1988 arbeitete er als wissenschaftlicher Bibliothekar. Er war Fachreferent für allgemeine Literaturwissenschaft, Anglistik, Amerikanistik, Germanistik, Musik, Philosophie und Theologie an der Universitätsbibliothek Konstanz.[2]

Positionen

Ein Arbeitsschwerpunkt von Jochum ist die Bibliotheksgeschichte. Er ist Mitherausgeber des Jahrbuchs für Buch- und Bibliotheksgeschichte. Als Verteidiger der traditionellen Buchkultur hat er sich zugleich als Gegner von Open Access einen Namen gemacht.

Als Gastautor der Achse des Guten[3] artikulierte Jochum 2020 und 2021 wiederholt Kritik an den Corona-Maßnahmen der Bundesregierung. Seit 2023 schreibt er als Gastautor Beiträge für die rechtsextreme[4] Zeitschrift Sezession[5] und veröffentlicht Bücher im Verlag Antaios. Er ist regelmäßiger Gast bei Sendungen von Kontrafunk.[6] Dort sprach er u. a. von einem „Zensurregime“ in deutschen Bibliotheken und verglich deren Arbeit mit ihrem Wirken während des NS-Staats.[7]

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

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