Uwe Neumahr

deutscher Literaturwissenschaftler und Schriftsteller From Wikipedia, the free encyclopedia

Uwe Neumahr (geboren 1972 in Winnenden) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler und Schriftsteller.[1]

Uwe Neumahr (2023)

Leben

Uwe Neumahr studierte an der Universität Tübingen und der Scuola Normale Superiore in Pisa Literaturwissenschaft und wurde 2001 an der Universität Köln mit einer Dissertation zur italienischen Renaissance promoviert.[2][3] Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle zur spanischen Renaissance der Universität Kiel. Seither arbeitet er als Literaturagent[4] und freier Schriftsteller.

Neumahr ist mit der Arabistin und Schriftstellerin Agnes Imhof verheiratet. Sie leben in der Nähe von München.[5]

Schriften

  • Die „Protestatio de Iustitia“ in der Florentiner Hochkultur. Eine Redegattung. Lit-Verlag, Münster/Hamburg/London 2002, ISBN 978-3-8258-6402-6. (Zugleich Köln, Univ., Diss., 2002)
  • Inquisition und Wahrheit: der Kampf um den reinen Glauben; von Peter Abaelard und Bernhard von Clairvaux bis Hans Küng und Josef Ratzinger. Kreuz-Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-7831-2587-0.
  • Cesare Borgia. Der Fürst und die italienische Renaissance. Piper, München/Zürich 2007, ISBN 978-3-492-04854-5.
  • Georg Friedrich Händel: ein abenteuerliches Leben im Barock. Piper, München/Zürich 2009, ISBN 978-3-492-05051-7.
  • Miguel de Cervantes. Ein wildes Leben. C.H. Beck, München 2015, ISBN 978-3-406-68388-6.
  • Die exzentrische Lebensgeschichte des Künstlers und Verbrechers Benvenuto Cellini. wbg Theiss, Darmstadt 2021, ISBN 978-3-8062-4147-1.
  • Das Schloss der Schriftsteller. Nürnberg ’46. C.H. Beck, München 2023, ISBN 978-3-406-79146-8.
  • Die Buchhandlung der Exilanten. Paris 1940 – Zuflucht und Widerstand. C.H.Beck, München 2026, ISBN 978-3-406-84494-2.

Einzelnachweise

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