Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa

deutscher Dachverband der deutsch-französischen Gesellschaften From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. (VDFG) mit Hauptsitz in Mainz ist ein deutscher Dachverband der deutsch-französischen Gesellschaften und Vereine, der unter dem Motto L'union fait la force (= Einigkeit macht stark) für jeden weiteren Verein zum Mitmachen offen stehen will, der die gemeinsamen Ziele mitträgt.[1]

Logo FAFA-VDFG
Rechtsformeingetragener Verein
Gründung1957 in Wetzlar
SitzMainz
ZweckFörderung der respektvollen Zusammenarbeit und des deutsch-französischen Austausches
Schnelle Fakten Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. (VDFG), Rechtsform ...
Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V.
(VDFG)
Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 1957 in Wetzlar
Sitz Mainz
Zweck Förderung der respektvollen Zusammenarbeit und des deutsch-französischen Austausches
Präsident Jochen Hake
Vizepräsident(en) Sylvaine Mody, Claus-Michael Allmendinger
Mitglieder ca. 140 Vereine, Initiativen und Komitees
Website https://vdfg.de
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Geschichte

Die VDFG ist ein überparteilich und überkonfessionell arbeitender Verein, der in der Fédération des Associations Franco-Allemandes pour l’Europe (FAFA)[2] sein französisches Gegenstück hat, mit dem der Verein seit seiner Gründung 1957 im Anschluss an eine Tagung in Wetzlar eine Einheit bildet.[1]

Als ersten Namen hatte der VDFG 1957 Arbeitskreis Deutsch-Französische Gesellschaften gewählt. 1981 wurde die Bezeichnung in Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften in Deutschland und Frankreich e.V. geändert und 2007 an den französischen und heute gültigen Namen angepasst.[3]

Aufbau

Zu seinen gegenwärtig ca. 140 Mitgliedern gehören, unter anderem, deutsch-französische Gesellschaften, Partnerschaftsvereine deutsch-französischer Kommunalpartnerschaften, deutsch-französische Chöre und deutsch-französische Wirtschaftsclubs. In den Mitgliedsorganisationen sind über 15.000 an Frankreich interessierte Bürger vereint (Stand: 2026).[1][4]

Die VDFG wird, wie alle ihre Mitgliedsorganisationen, von einem ehrenamtlich tätigen Vorstand geführt.[1] Der amtierende Präsident der VDFG ist Jochen Hake, der 2022 auf dem Jahreskongress in Dortmund gewählt wurde.[5] Die VDFG wird von einem Kuratorium beraten.[6]

Die Mitgliedschaft steht Vereinigungen und Institutionen sowie natürlichen und juristischen Personen offen.[1]

Ziele

Der Zweck des Vereins ist die Festigung und Vertiefung der deutsch-französischen Zusammenarbeit, der Völkerverständigung und des Friedens auch über die beiden Länder Deutschland und Frankreich hinaus, das Fördern der gemeinsamen europäischen Werte im vereinten Europa, Freiheit, Vielfalt und Respekt anderer Kulturen und der Kontakt der Menschen untereinander, um dadurch die bisherigen stabilen Beziehungen zu erhalten und für die Zukunft weiter auszubauen.[1][7]

Dies soll, unter anderem, durch die Förderung der Deutsch-Französischen Gesellschaften und ihrer Jugendgruppen sowie weiterer Mitglieder in beiden Ländern erzielt werden. Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich insbesondere auf kulturelle, wirtschaftliche, soziale und politische Bereiche, die dem Bild des Partnerlandes ebenso wie den deutsch-französischen Beziehungen und den Bestrebungen zur Europäischen Einigung dienen.[8][9][10][11]

Tätigkeiten

Treffen

  • VDFG und FAFA veranstalten jährlich einen gemeinsamen zwei- bis dreitägigen Kongress (alternativ in Deutschland oder in Frankreich und jeweils an verschiedenen Orten wie Halle, St-Brieuc, Dortmund, Versailles) zu einem Schwerpunktthema und zu einem Erfahrungsaustausch für alle Mitglieder.[12]
  • Zusätzlich werden regelmäßig regionale Tagestreffen in Nordrhein-Westfalen oder Norddeutschland organisiert, um sich über Workshops, Vorträge und im Gespräch intensiv auszutauschen.[13]

Preisvergaben

Beratungsangebote

Von Juni 2024 bis Ende 2025 hat die VDFG mit der „Transformationsstelle Deutsch-Französische Zivilgesellschaft“ ihren Mitgliedsvereinen und weiteren Interessierten eine Ansprechperson für alle Fragen rund um die Zukunft der deutsch-französischen Zivilgesellschaft zur Seite gestellt. Ehrenamtliche der Mitgliedsvereine wurden durch Vernetzung, Informationsaustausch und Fortbildungen dabei unterstützt, ihre eigene Arbeit zukunftsfähig auszurichten.[18][19]

Einzelnachweise

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