Vasif Biçaku
albanischer Fußballspieler und -trainer
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Vasif Biçaku (* 22. März 1922 in Shkodra; † 23. September 1979) war ein albanischer Fußballspieler und -trainer.
| Vasif Biçaku | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 22. März 1922 | |
| Geburtsort | Tirana, Albanien | |
| Sterbedatum | 23. September 1979 | |
| Sterbeort | Albanien | |
| Größe | 178 cm | |
| Position | Mittelfeld | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1939–1948 | Sportklub Tirana | |
| 1948–1951 | FK Partizani Tirana | |
| KF Apolonia Fier | ||
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 1946–1950 | Albanien | 16 (0) |
| Stationen als Trainer | ||
| Jahre | Station | |
| 1966–1967 | KF Apolonia Fier | |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Spielerkarriere
Verein
Biçaku begann seine Karriere 1939 beim Sportklub Tirana. Nach dem Krieg spielte er ab 1948 beim kurz zuvor gegründeten Verein FK Partizani Tirana, der der Armee untergeordnet war. Mit Partizani gewann Biçaku zwei nationale Titel.[1] Gegen Ende seiner Laufbahn spielte er für den Zweitligisten Apolonia Fier bis zu seinem Rücktritt in den 1950er Jahren.[2]
Nationalmannschaft
Zwischen 1946 und 1950 war Biçaku Mitglied der albanischen Nationalmannschaft und absolvierte insgesamt 17 Länderspiele. Er debütierte im August 1946 in einem Freundschaftsspiel gegen Montenegro und gehörte zur Mannschaft, die den Balkan-Cup 1946 gewann. Sein letztes Länderspiel war ein Freundschaftsspiel gegen Bulgarien im Juni 1950.[3][4]
Trainerkarriere
Nach dem Ende seiner aktiven Spielerkarriere arbeitete Biçaku als Trainer. Er war zwischen 1966 und 1967 Trainer bei Apolonia Fier.
Privates
Biçaku war während des Zweiten Weltkriegs ein bekannter Kämpfer der albanischen Partisanen und engagierte sich in der Widerstandsbewegung. Er war ein überzeugter Kommunist und weigerte sich sogar, während einer Reise nach Rom seinen Vater zu treffen, wo dieser wegen seiner Opposition gegen das kommunistische Regime im Exil lebte.[5] Seine im Ausland lebende Familie dürfte mitunter einer der Gründe gewesen sein, weshalb er in den 1950er Jahren in die Provinz versetzt wurde.[4]
Biçaku starb am 23. September 1979 im Alter von 57 Jahren.[3]