Veldrit Diegem

belgisches Cyclocrossrennen in Diegem bei Brüssel From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Internationale Vlaamse Veldrit Diegem ist ein belgisches Cyclocrossrennen, das in Diegem bei Brüssel stattfindet.

Geschichte

Der Wettbewerb wird seit 1975 in Diegem ausgetragen und vom Radsportverein Sint-Anna Vooruit organisiert.[1] Er findet grundsätzlich zwischen Weihnachten und Silvester statt und ist damit fester Bestandteil der Kerstperiode. Seit 1982, und damit seit Anbeginn, ist er Teil der Superprestige-Serie. 2020 sollte er Teil des UCI-Cyclocross-Weltcups sein, musste jedoch infolge der Corona-Pandemie entfallen.[2] Letzteres war auch 2021 der Fall.[3] Ein Rennen für Frauen wird seit 2011 abgehalten.

Das Rennen findet mitten in Diegem statt. Es verläuft durch den Ortskern samt Kirche sowie kreuz und quer über die Grünflächen und Sportplätze nördlich und südlich davon. Eine Besonderheit am Rennen ist, dass es nicht tagsüber, sondern abends bei Flutlicht stattfindet, was erstmals 2000 der Fall war. Die Ausgabe 2001 schrieb negative Schlagzeilen, als der Niederländer Richard Groenendaal wiederholt durch belgische Fans beleidigt wurde, schließlich abstieg und einen Faustschlag austeilte.[4]

Bei den Frauen haben Marianne Vos, Sanne Cant und Puck Pieterse mit je drei Mal am öftesten gewonnen. Rekordsieger ist Roland Liboton mit acht Erfolgen. Mathieu van der Poel gewann zehnmal in Folge, wenngleich in verschiedenen Altersklassen.[5]

Siegerliste

Männer

Frauen

Einzelnachweise

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