Verband Deutscher Museums- und Touristikbahnen
Verband für Museums- und Touristikbahnen
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Der Verband Deutscher Museums- und Touristikbahnen (VDMT) ist ein in Deutschland tätiger Verband, der die angeschlossenen Vereine beim Erhalt von privaten Schienenfahrzeugsammlungen und den damit betriebenen Museumsbahnen unterstützt.
| Verband Deutscher Museums- und Touristikbahnen (VDMT) | |
|---|---|
| Rechtsform | eingetragener Verein |
| Gründung | 1993[1] |
| Sitz | Berlin[2] |
| Präsident | Heino Seeger[3] |
| Vizepräsident(en) | Volker Wente[3] |
| Vorstand | Jochen Brandau (Beisitzer), Heino Wolf (Pressesprecher), Frauke Lehmann (Schatzmeisterin)[3] |
| Mitglieder | > 100[1][4] |
| Website | www.vdmt.de |
Der Verband ist in die öffentliche Liste über die Registrierung von Verbänden und deren Vertretern, umgangssprachlich Lobby-Liste, des Deutschen Bundestags eingetragen. Die Mitglieder sind zu über 80 Prozent Vereine. Doch ist der Verband auch offen für Werkstätten, Ingenieurbüros, Verlage oder Einzelpersonen, die sich mit den Zielsetzungen des Verbandes verbunden fühlen.
Der Verband repräsentiert mit seinen Mitgliedern einen Bestand von rund 100 betriebsfähigen Lokomotiven und Triebwagen. Darunter sind mehr als die Hälfte betriebsfähige Dampflokomotiven. Mit diesen und den dazugehörenden nahezu tausend betriebsfähigen Wagen wurden im Jahre 1998 mehr als zwei Millionen Fahrgäste befördert.
Der VDMT ist Gründungsmitglied im europäischen Museumsbahnverband FEDECRAIL und außerordentliches Mitglied im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen. Verbandsorgan ist die Zeitschrift Eisenbahn-Kurier.[2]
Geschichte
Initiiert wurde der Verband deutscher Museums- und Touristikbahnen 1992 durch den damaligen Vizepräsidenten des Bundesverbands Deutscher Eisenbahn-Freunde (BDEF).[5] Die effektive Gründung fand dann mit 42 Gründungsmitgliedern 1993[1] im Eisenbahnmuseum Bochum in Bochum-Dahlhausen statt, das von der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) initiiert und betrieben wird.