Verband Deutscher Vermessungsingenieure

deutscher Berufsverband für Ingenieure der Geodäsie und Geoinformatik From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Verband Deutscher Vermessungsingenieure e. V. (VDV) ist ein Berufsverband für Ingenieure der Geodäsie und Geoinformatik. Der 1949 gegründete Verband hat ca. 4800 Mitglieder (Stand: Juli 2025)[1] und ist im Lobbyregister des Deutschen Bundestages als Interessenvertretung registriert.[2]

Gründung25. März 1949 in Essen
VorsitzMarkus Schäfer (Präsident)
Schnelle Fakten Verband Deutscher Vermessungsingenieure e. V. (VDV), Rechtsform ...
Verband Deutscher Vermessungsingenieure e. V.
(VDV)
Logo
Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 25. März 1949 in Essen
Sitz Wuppertal
Vorsitz Markus Schäfer (Präsident)
Geschäftsführung Rainer Kießling
Personen Julia Lechner, Paul Sterzik, Ullrich Wille (Vizepräsidenten)
Mitglieder 4754 (2026)
Website www.vdv-online.de
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Geschichte

Der VDV wurde am 25. März 1949 als Verein Deutscher Ingenieure und Techniker des Vermessungswesens in Essen gegründet. Am 1. Januar 1958 wurde er in Verband Deutscher Vermessungsingenieure umbenannt.

Organisation

Der VDV gliedert sich in den Bundesverband, die Landesverbände und die Bezirke. Der Hauptsitz ist Wuppertal.

Präsident des VDV ist Markus Schäfer.[3] Weitere Mitglieder des Präsidiums sind der Geschäftsführer Rainer Kießling[4], der Schatzmeister Ralf Gromadzki und der Schriftführer Daniel Buchholz. Vizepräsidenten sind Julia Lechner, Paul Sterzik und Ullrich Wille.[5]

Präsidenten

Präsidenten bzw. Vorsitzende seit der Gründung:

  • 1949–1950: 1. Vorsitzender Hans Janke
  • 1950–1954: 1. Vorsitzender Walter Nicolini
  • 1954–1956: 1. Vorsitzender Hans Henselder
  • 1956–1957: 1. Vorsitzender Wolfgang Beicken
  • 1957–1969: 1. Vorsitzender Hermann Nedorn
  • 1969–1993: 1. Vorsitzender Wolfgang Beicken
  • 1993–2026: Präsident Wilfried Grunau
  • seit 2026: Präsident Markus Schäfer

Geschäftsführer

Geschäftsführer seit 1962:

  • 1962–1969: Hermann Nedorn
  • 1969–1977: Wolfgang Beicken
  • 1977–1993: Hans Soest
  • 1993–2026: Burkhard Kreuter
  • seit 2026: Rainer Kießling

Aktivitäten

Der VDV vertritt seine Mitglieder bei berufspolitischen und fachbezogenen Themen und wirkt bei der strukturellen Gestaltung des deutschen Vermessungswesen mit. Ein weiterer wichtiger Zweck des Verbandes ist die berufliche Weiterbildung. Zu diesem Zweck besteht das eigenständige, als gemeinnützig anerkannte Bildungswerk VDV. Das Bildungswerk führt in verschiedenen Fachgruppen Fortbildungsveranstaltungen durch.

Publikationen

Die Verbandszeitschrift VDVmagazin erscheint 6-mal jährlich und ist für die Mitglieder kostenlos. Am 1. Mai 1950 erschien die erste Ausgabe unter dem Titel Der Fluchtstab. Mit der Umbenennung des Verbandes zum 1. Januar 1958 wurde auch die Zeitschrift in Der Vermessungsingenieur umbenannt. Am 1. Januar 2006 erfolgte die Umbenennung in VDVmagazin.

In loser Folge erscheint die VDV-Schriftenreihe, in der Fachartikel zu aktuellen Themen zusammengefasst und veröffentlicht werden.[6]

Mitgliedschaften

Der VDV vertritt die Interessen seiner Mitglieder als Mitglied in den folgenden Verbänden/Organisationen:

Ehrung Goldenes Lot

VDV-Auszeichnung Goldenes Lot

Nach der Ehrenordnung des VDV kann der Verband Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die in besonderer Weise zu einer gesellschaftlichen Debatte im Sinne von Technikrelevanz beigetragen haben, mit dem GOLDENEN LOT auszeichnen. Der nicht dotierte Preis wird seit 1990 vergeben. Stifter und Gestalter des Goldenen Lotes ist Dipl.-Ing. Wolfgang Kramer († 2014, Ehrenvorsitzender des Bezirks Köln).

Bisherige Preisträger

Einzelnachweise

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