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Verliebt in eine Hexe (Film)

Film von Nora Ephron (2005) From Wikipedia, the free encyclopedia

Verliebt in eine Hexe ist ein US-amerikanischer Spielfilm mit Nicole Kidman, Will Ferrell, Shirley MacLaine und Michael Caine. Regie führte Nora Ephron nach eigenem Drehbuch. Der Film erschien 2005 zu schlechten Kritiken und basiert auf der gleichnamigen Fantasy-Sitcom des US-Senders American Broadcasting Company aus den 1960er Jahren.

TitelVerliebt in eine Hexe
OriginaltitelBewitched
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Verliebt in eine Hexe
Originaltitel Bewitched
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2005
Länge 102 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen
Stab
Regie Nora Ephron
Drehbuch
Produktion
Musik George Fenton
Kamera John Lindley
Schnitt Tia Nolan
Besetzung
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Handlung

Jack Wyatt ist ein erfolgloser Schauspieler. Er sieht seine Chance in einer Rolle in einem Remake der Fernsehshow Verliebt in eine Hexe. Dafür muss er eine Frau finden, die in dieser Show die Hexe spielen könnte. Er findet Isabel, eine in San Fernando Valley lebende echte Hexe, was sie Jack gegenüber verheimlicht. Sie will der Zauberei entsagen und ein normales Leben führen, erliegt aber immer wieder der Versuchung, ihre Zauberkünste einzusetzen.

Im Laufe der Dreharbeiten verliebt sich Jack in Isabel. Als diese aber herausfindet, dass sie nur als „Dekoration“ für Jack dienen soll, sabotiert sie die Show mit diversen Zaubersprüchen. Nach einem Streit mit Jack verlässt sie die Show, wird kurz darauf aber von ihm überredet, zurückzukommen. Isabels Vater Nigel verliebt sich in ihre Schauspielerkollegin Iris Smythson, die sich später ebenfalls als Hexe entpuppt.

Auf einer Party eröffnet Isabel Jack schließlich, dass sie eine Hexe ist. Jack macht sich darüber lustig. Als er später jedoch entdeckt, dass sie tatsächlich eine Hexe ist, ist er erschrocken, woraufhin Isabel ihn wütend verlässt. Nach längerer Suche findet Jack sie alleine am Set. Er erklärt ihr seine Liebe und zusammen lassen sie die Show zu einem großen Erfolg werden. In der letzten Szene ziehen Isabel und Jack in ein gemeinsames Haus; eine verdutzte Nachbarin beobachtet, wie Isabel durch Zauberei einen zusätzlichen Baum im Garten erschafft.

Entstehung und Veröffentlichung

Für die Hauptrolle des Jack Wyatt war ursprünglich Jim Carrey vorgesehen, der wegen anderer Verpflichtungen ablehnen musste.[3] Bevor die Hauptrolle der Isabel Bigelow an Nicole Kidman vergeben wurde, waren Jennifer Aniston, Christina Applegate, Patricia Arquette, Drew Barrymore, Kim Basinger, Kate Beckinsale, Sandra Bullock, Jennifer Connelly, Kristin Davis, Cameron Diaz, Heather Graham, Melanie Griffith, Maggie Gyllenhaal, Teri Hatcher, Helen Hunt, Angelina Jolie, Ashley Judd, Lisa Kudrow, Alyssa Milano, Julianne Moore, Brittany Murphy, Tatum O’Neal, Gwyneth Paltrow, Sarah Jessica Parker, Michelle Pfeiffer, Molly Ringwald, Meg Ryan, Winona Ryder, Julia Roberts, Brooke Shields, Alicia Silverstone, Hilary Swank, Charlize Theron, Uma Thurman, Naomi Watts, Reese Witherspoon und Renée Zellweger im Gespräch.[3] Die Rolle der Tante Clara sollte ursprünglich von Joan Plowright gespielt werden, die jedoch das Angebot ausschlagen musste.[3] Stattdessen wurde die Rolle auf Empfehlung von Kristin Chenoweth an Carole Shelley vergeben, die für den Dreh ihrer Szenen für eine Woche von ihren Auftritten im Stück Wicked am Broadway freigestellt wurde.[3]

Der Film wurde an diversen Drehorten in Kalifornien gedreht, darunter in Los Angeles, Beverly Hills, West Hollywood, Culver City, Torrance.[4] Die Dreharbeiten begannen am 7. September 2004.[5] Die Weltpremiere feierte der Film am 24. Juni 2005 in den USA.[6] In Deutschland und der Schweiz war er erstmals am 1. September 2005 zu sehen, in Österreich einen Tag später.[6] Am Eröffnungswochenende wurden in den USA 20,1 Mio. US-Dollar eingenommen, insgesamt standen dort Einnahmen in Höhe von 62,2 Mio. US-Dollar zu Buche.[7] In Deutschland wurden über 1 Million Kinobesucher gezählt, in der Schweiz waren es knapp 70.000 Zuschauer.[5] Gegenüber einem geschätzten Budget von 85 Mio. US-Dollar spielte er weltweit insgesamt rund 131,4 Mio. US-Dollar ein.[7] Inflationsbereinigt entspricht dies inzwischen Gesamteinnahmen von etwa 211 Mio. US-Dollar.

Kritiken

Weitere Informationen Quelle, Bewertung ...
Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes (Tomatometer) 24 %[8]
Metacritic (Metascore) 34/100[9]
AllMovie SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[10]
CinemaScore C+[11]
James Berardinelli SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[12]
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Verliebt in eine Hexe erhielt ein schlechtes Presseecho, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes größtenteils kritische Besprechungen und ordnet den Film damit als „Gammelig“ ein.[8.1] Laut Metacritic fallen die Bewertungen im Mittel „Grundsätzlich Ablehnend“ aus.[9.1]

James Berardinelli bezeichnete den Film als „die schlechteste Art der Unterhaltung“ und meinte, man hätte 100 Minuten seines Lebens „gestohlen“. Er nannte die Darstellung von Michael Caine als die möglicherweise einzige positive Ausnahmeerscheinung des Films. Nicole Kidman in der Rolle von Isabel hielt er für eine Fehlbesetzung, die Darstellung von Will Ferrell bezeichnete er als „unkomisch“.[12]

„Die angestrebte Parodie erstickt an ihrem eigenen Ehrgeiz, die Komik der alten Serie mit einer Satire auf den heutigen Hollywood-Betrieb zu verbinden. Der überkonstruierte Film ist ohne jede Spontaneität und lässt weitgehend kalt.“

Verliebt in eine Hexe hat viele drollige Momente, aber auch mehr lose Enden als ein Teller Spaghetti: Der Handlungsstrang mit Michael Caine als Isabels zauberhaftem Vater, der TV-Hexe Shirley MacLaine nachstellt, verpufft einfach. Dafür ist die sonst so unnahbare Nicole Kidman so putzig, dass man über derartige Patzer gnädig hinwegsieht. Wie auch darüber, dass Will Ferrell […] zwar ein wahrer Slapstick-Virtuose ist, als Traummann aber völlig unglaubwürdig. Fazit: Überdrehter Fantasy-Spaß mit einer bezaubernden Nicole Kidman. Charmant – aber Magie ist was anderes.“

Auszeichnungen

Verliebt in eine Hexe wurde 2006 für die Goldene Himbeere in fünf Kategorien nominiert, darunter für die Schlechteste Neuverfilmung, für den Schlechtesten Schauspieler (Will Ferrell), für die Schlechteste Regie und für das Schlechteste Drehbuch. Er erhielt den Negativpreis schließlich in der Kategorie Schlechteste Filmpaarung für Will Ferrell und Nicole Kidman.[15]

Des Weiteren wurde der Film 2006 für den Young Artist Award als beste Komödie nominiert.[15] Im Folgejahr erhielt er eine Nominierung bei den Young Artist Awards in der Kategorie Best Family Feature Film – Comedy or Musical.[15]

Einzelnachweise

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