Villa Cesarine
Kulturdenkmal in Hetzbach, Marbach 2 (ehem. Erbacher Straße 52)
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Die Villa Cesarine in Hetzbach, einem zu Oberzent im südlichen Odenwaldkreis zählenden Ortsteil, ist ein ehemaliges Jagdschlösschen. Es wurde als Kulturdenkmal in die Denkmaltopographie des Odenwaldkreises aufgenommen.[1]

Geschichte
Die Villa wurde ab 1896 von Arthur Wienkoop als Wohnsitz für seine Mutter erbaut. Ursprünglich benannt wurde es als Villa Monrepos. Das Gebäude ist historisch auch unter dem Namen Villa Stanford bekannt. Die heutige Bezeichnung Villa Cesarine oder „Schlösschen Cesarine“ trägt die Villa seit den 1920er-Jahren.
Das Gebäude ist eine kleine verputzte Sandsteinvilla in neobarockem Stil, mit polygonalem gekuppelten Eckpavillon und pilastergerahmtem Mittelrisalit mit Schweifgiebel und Türmchen, davor ein Altan mit Freisitz. Der komplette Dachstuhl ist als Mansarddach errichtet, wie es in dieser Zeit bei neobarocken Bauwerken ausgeführt wurde. Auf der Anlage befindet sich ein großer Park mit zahlreichen (teils über 100 Jahre alte) Rhododendren.
Weblinks
- Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrsg.): Villa Schlösschen Cesarine In: DenkXweb, Online-Ausgabe von Kulturdenkmäler in Hessen.