Villa Klee

Bauwerk in Ahlden an der Aller, in der Samtgemeinde Ahlden, im Landkreis Heidekreis From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Villa Klee, Bahnhofstraße 1, in der niedersächsischen Gemeinde Ahlden an der Aller, in der Samtgemeinde Ahlden im Landkreis Heidekreis, wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut. Aktuell (2025) wird es wohl als Büro und zum Wohnen genutzt.

Villa Klee

Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Ahlden (Aller)).

Geschichte und Beschreibung

Das Gelände mit der Sanddüne war bereits 1818 im Besitz der in Ahlden als Advokaten tätigen Familie Klee. Sie baute hier 1844 nach einem Umzug nach Hamburg die Villa als Sommersitz. Ab 1865 wohnte die Familie Klee ganzjährig in der Villa; deshalb wurden Kamine nachgerüstet.

Der zweigeschossige, traufständige, klassizistische Putzbau auf einem Souterraingeschoss, mit ziegelgedecktem Walmdach mit Dachüberstand, wurde 1844 gebaut. Die fünfachsige symmetrische Hauptfassade wurde gestaltet mit Quaderimitationen, rundbogigen Öffnungen, einem mittleren und dem Traufgesims und dem mittleren Eingang. Um 1900 erfolgte der Anbau einer hölzernen Veranda nach Westen.[1]

Teehaus (2017)

Die Villa steht in einem Landschaftspark und „Berggarten“ mit altem Baumbestand (Eichen, Buchen, Platanen usw.)[2]

Im Park entstand 1850 als Teehaus der Villa ein quadratischer verputzter Backsteinbau mit flachem ziegelgedeckten Zeltdach und Fassaden in Quaderimitation und mit rundbogigen Öffnungen.[3]

Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… typischer Bau der Mitte des 19. Jahrhunderts in klassizistischer Formgebung […] nicht alltägliche künstlerische und handwerkliche Gestaltwerte ….“

Aus der Familie stammt der in Ahlden geborene Handelsunternehmer, hanseatische Konsul und Generalkonsul in Mittelamerika sowie preußische Generalkonsul Carl Friedrich Rudolf Klee (1803–1853).

Einzelnachweise

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