Villa zu verkaufen
Film von Géza von Cziffra (1935)
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Villa zu verkaufen (Originaltitel: Ez a villa eladó) ist eine ungarische Filmkomödie des Regisseurs Géza von Cziffra aus dem Jahr 1935. Es handelt sich um Cziffras Spielfilmdebüt als Regisseur.
| Film | |
| Titel | Villa zu verkaufen |
|---|---|
| Originaltitel | Ez a villa eladó |
| Produktionsland | Ungarn |
| Originalsprache | Ungarisch |
| Erscheinungsjahr | 1935 |
| Länge | 83 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Géza von Cziffra |
| Drehbuch | László Vadnay, Imre Harmath, Géza von Cziffra |
| Produktion | Mihály Körner |
| Musik | Pál Gyöngy |
| Kamera | István Eiben |
| Schnitt | József Szilas |
| Besetzung | |
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Handlung
György Hódy reist aufs Land, um seine wohlhabende Tante Tóni zu besuchen, deren einziger Erbe er ist. Er vertraut seine herrschaftliche Villa auf dem Svábhegy (Schwabenberg) seinem Diener János an. Durch eine Kette von Missverständnissen inseriert der Diener das Haus als „zu verkaufen“.
Ein obdachloses Gespann, bestehend aus dem kauzigen József Buckó, dessen Freund Rizling und Buckós obdachloser Nichte Teri, nistet sich daraufhin in der vermeintlich leerstehenden Villa ein. Kurz darauf brechen zwei Ganoven in das Anwesen ein. Als sie die neuen „Bewohner“ bemerken, wittern sie ein großes Geschäft und versuchen, die Villa an einen wohlhabenden Käufer zu veräußern. Für den Vertragsabschluss benötigen sie jedoch die Unterschrift des echten Eigentümers und wollen einen Strohmann als „falschen Hódy“ engagieren.
Als der echte György Hódy unerwartet vorzeitig nach Hause zurückkehrt, durchschaut er die Situation. Er gibt sich gegenüber den Gaunern nicht als Besitzer zu erkennen, sondern geht scheinbar auf deren Spiel ein und spielt die Rolle des Doppelgängers seiner selbst, um die Betrüger zu überführen. Während des Verwirrspiels verliebt er sich in die ahnungslose Teri. Auf einem großen Ball, bei dem der Verkauf besiegelt und Geld übergeben werden soll, kommt es schließlich zum turbulenten Showdown und zur Aufklärung aller Identitäten.
Hintergrund
Der Film markiert den Beginn der Regiekarriere von Géza von Cziffra, der zuvor hauptsächlich als Drehbuchautor und Journalist tätig gewesen war. In der Hauptrolle des József Buckó ist der damals in Ungarn enorm populäre Komiker Gyula Kabos zu sehen. Das im Film gesungene Couplet „A pénzemet én máma mind elmúlatom“ wurde in Ungarn zu einem bekannten Gassenhauer.
Die Produktion übernahm die traditionsreiche Hunnia Filmgyár in Budapest. Die Premiere in Ungarn fand am 10. April 1935 statt.