Villenbach
Gemeinde in Deutschland
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Villenbach ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau in Bayern. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Wertingen.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 48° 31′ N, 10° 37′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Dillingen an der Donau | |
| Verwaltungsgemeinschaft: | Wertingen | |
| Höhe: | 437 m ü. NHN | |
| Fläche: | 17,8 km² | |
| Einwohner: | 1295 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 73 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86637 | |
| Vorwahl: | 08296 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DLG, WER | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 73 179 | |
| Gemeindegliederung: | 11 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstraße 17 86637 Villenbach | |
| Website: | www.villenbach.de | |
| Erster Bürgermeister: | Werner Filbrich (Freie Wählergemeinschaften) | |
| Lage der Gemeinde Villenbach im Landkreis Dillingen an der Donau | ||
Geographie
Die Gemeinde liegt in der Region Augsburg. Villenbach und Hausen liegen an der Zusam.
Es gibt 11 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2][3]
Das Gemeindegebiet ist auf die Gemarkungen Riedsend, Villenbach und Wengen aufgeteilt.
Geschichte
Bis zur Gemeindegründung
Villenbach gehörte dem Domstift Augsburg und wurde vom Obervogtamt Zusamaltheim verwaltet. Seit der Säkularisation von 1802/03 gehört der Ort zu Bayern.
Eingemeindungen
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Mai 1978 die Gemeinden Riedsend und Wengen sowie der Gemeindeteil Rischgau der aufgelösten Gemeinde Hegnenbach eingegliedert.[4]
Einwohnerentwicklung
- 1961: 1126 Einwohner[4]
- 1970: 1098 Einwohner[4]
- 1987: 1062 Einwohner
- 1991: 1109 Einwohner
- 1995: 1145 Einwohner
- 2000: 1201 Einwohner
- 2005: 1265 Einwohner
- 2010: 1249 Einwohner
- 2015: 1269 Einwohner
- 2022: 1315 Einwohner
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1066 auf 1271 um 205 Einwohner bzw. um 19,2 %.
Politik
Bürgermeister
Erster Bürgermeister ist seit Mai 2014 Werner Filbrich (* 1959, Freie Wählergemeinschaften). Er wurde bei der Wahl am 15. März 2020 mit 91,5 % für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt.
Gemeinderat
Der Gemeinderat besteht aus 12 Mitgliedern. Seit den 2014 verteilen sich die Stimmanteile und Sitze wie folgt:
Steuereinnahmen
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2018: 240 000 €.
Wappen
| Blasonierung: „In Rot ein herschauender silberner Ochsenkopf.“[7] | |
Sehenswürdigkeiten
- Katholische Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft
Es gab 2013 insgesamt 65 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 509 (Pendlersaldo: 444). Es bestanden 2010 insgesamt 26 landwirtschaftliche Betriebe. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche war 1055 ha groß, davon waren 814 ha Ackerfläche.
Bildung
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2020):
- Kindertageseinrichtung: 40 Kindergartenplätze und 12 Kinderkrippenplätze mit 50 Kindern

