Violet Braeckman
belgische Schauspielerin
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Violet Braeckman (* 1996 in Wetteren) ist eine belgische Schauspielerin.

Leben
Violet Braeckman wurde im flämischen Wetteren geboren.[1] Sie besuchte von 2015 bis 2019 die Schauspielschule Toneelacademie Maastricht, die sie erfolgreich abschloss.[2]
Ihren ersten Auftritt vor der Kamera hatte sie 2012 in der Fernsehserie Salamander, sie spielte bis 2018 in 21 Folgen mit. Von 2018 bis 2020 stand sie am Internationaal Theater Amsterdam im Stück Oedipus auf der Bühne. 2019 war sie am Het National Theater im Stück Het Duel zu sehen.[3] Sie spielte außerdem in Musikvideos mit. 2023 The Subs ft. Gala Dragot im Clip für Teardrop, 2024 mit Gaiko im Song MARTYR und ebenfalls in dem Jahr Tissue Of Lies von A.B. Witzlie. 2023 stand sie für Hermès Werbung für der Kamera, ein Jahr später für ZEAL Jan-Jan Van Essche Collection #13.[3] Zusätzlich drehte sie einige Kurzfilme und hatte Auftritte in Fernsehserien.
Braeckman organisierte das Short Wood Festival, ein Treffen für Theater, Kurzfilme und Musik das Werke junger Künstler aus Belgien und den Niederlanden präsentiert.[4] 2020 schrieb sie mit Ramy Moharam Fouad das Drehbuch für ihren Debüt-Kurzfilm Shadow, Until You Come Back (Schaduw, tot je terugkomt), in dem sie zusätzlich als Schauspielerin mitwirkte; der auch auf dem Festival gezeigt wurde.[5] Im Sommer 2021 fand das Festival zum fünften Mal in Wetteren statt. Sie organisierte es gemeinsam einem Team von Freiwilligen.[6]
2025 wurde sie für den International Screen Acting Workshop an der Filmakademie Baden-Württemberg ausgewählt.[7] 2026 ist Braeckman in der Hauptrolle in Heysel 85, einem international koproduzierter Spielfilm der belgisch-rumänischen Regisseurin Teodora Ana Mihai, zu sehen. Die Weltpremiere des Films findet im Februar 2026 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin in der Sektion „Berlinale Special Gala“ statt. Sie wurde für die 29. Auflage zum European Shooting Star ernannt.[8] Diese Initiative präsentiert eine Auswahl von zehn herausragenden Schauspieltalenten und wird von der European Film Promotion (EFP) organisiert.[1]
Filmografie (Auswahl)
- 2012–2018: Salamander (Fernsehserie, 21 Folgen)
- 2013: A Series of Firsts (Kurzfilm)
- 2008–2014: Pieter Aspe – Mord in Brügge (Aspe, Fernsehserie, 3 Folgen)
- 2015: Copain (Kurzfilm)
- 2016: Vermisst (Fernsehserie, Folge 7x04)
- 2018–2020: Over Water – Im Netz der Lügen (Over Water, Fernsehserie, 20 Folgen)
- 2019: Papa brengt de wereld mee (Kurzfilm)
- 2020: Missing Lisa (Mini-Serie, 8 Teile)
- 2020: Shadow, Till You Return (Schaduw, tot je terugkomt, Kurzfilm, auch Produzentin und Drehbuchautorin)
- 2020–2021: Blackout (Fernsehserie, 8 Folgen)
- 2021: F*** You Very, Very Much (Fernsehserie, 11 Folgen)
- 2022: The Window (Fernsehserie, 5 Folgen)
- 2022: Manbag (Kurzfilm)
- 2023: Assisen (Fernsehserie, 8 Folgen)
- 2023: Triade (Kurzfilm)
- 2024: Sim (Kurzfilm)
- 2025: Die goldene Stunde (Het gouden uur, Fernsehserie, 3 Folgen)
- 2026: Heysel 85 (Kino)
Weblinks
- Violet Braeckman bei IMDb
- Violet Braeckman bei Filmmakers