Virginia Kirchberger

österreichische Fußballspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Virginia „Gini“ Kirchberger (* 25. Mai 1993 in Wien) ist eine österreichische Fußballspielerin.

Schnelle Fakten Personalia, Juniorinnen ...
Virginia Kirchberger
im WM-Qualifikationsspiel
gegen Frankreich am 31. Oktober 2013
Personalia
Geburtstag 25. Mai 1993
Geburtsort Wien, Österreich
Größe 176 cm
Position Abwehr
Juniorinnen
Jahre Station
2005–2007 SV Aspern
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2007–2008 USC Landhaus II 5 (2)
2008–2009 USC Landhaus 20 (1)
2009–2011 FC Bayern München II 31 (0)
2011–2014 BV Cloppenburg 58 (7)
2014–2015 MSV Duisburg 22 (1)
2015–2016 1. FC Köln 18 (2)
2016–2018 MSV Duisburg 43 (2)
2018–2020 SC Freiburg 34 (1)
2020–2024 Eintracht Frankfurt 41 (0)
2022 Eintracht Frankfurt II 1 (0)
2024– FK Austria Wien 27 (4)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2008–2010 Österreich U17 7 (0)
2009–2010 Österreich U19 2 (0)
2010– Österreich 123 (5)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 4. Oktober 2025

2 Stand: 18. April 2026

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Karriere

Vereine

Vom 12. bis 14. Lebensjahr spielte Kirchberger in der männlichen C-Jugend des SV Aspern[1] und anschließend beim Bundesligisten USC Landhaus in Wien.[2]

Zur Saison 2009/10 wurde sie vom FC Bayern München für deren Zweitligamannschaft verpflichtet.[3] Ihr Debüt gab sie am 20. September 2009 (1. Spieltag) beim 1:1-Unentschieden im Heimspiel gegen den ASV Hagsfeld.

Nach zwei Spielzeiten und 30 Ligaspielen wechselte sie – mit Verkündung am 13. Juni 2011 – zum Ligarivalen BV Cloppenburg[4], für den sie am 28. August 2011 (1. Spieltag) beim 2:1-Sieg im Heimspiel gegen den FSV Gütersloh 2009 debütierte. In ihrer ersten Saison kam sie 18 Mal zum Einsatz und erzielte ihr erstes von zwei Toren am 4. September 2011 (2. Spieltag) beim 4:0-Sieg im Auswärtsspiel gegen den Magdeburger FFC mit dem Treffer zum 1:0 per Foulelfmeter in der 51. Minute. Mit Cloppenburg stieg Kirchberger im Jahre 2013 in die Bundesliga auf und ein Jahr später wieder ab.

Zur Saison 2014/15 wechselte Kirchberger zum Bundesligisten MSV Duisburg[5], für den sie am 31. August 2014 (1. Spieltag) bei der 1:2-Niederlage im Heimspiel gegen die SGS Essen debütierte. Seit Jänner 2015 war sie Spielführerin.[6] Nach dem Abstieg des MSV Duisburg am Saisonende wurde der Wechsel von Virginia Kirchberger zum Aufsteiger 1. FC Köln bekanntgegeben.[7] Nach nur einer Saison für den 1. FC Köln, der in die 2. Bundesliga absteigen musste, kehrte sie zum MSV Duisburg, der wieder in die Bundesliga aufgestiegen war, zurück. Ab 2018 spielte sie für den SC Freiburg.

Zur Saison 2020/21 wechselte sie zu Eintracht Frankfurt und unterschrieb einen Vertrag bis 2022.[8] Im Dezember 2021 verlängerte sie den Vertrag vorzeitig bis 2024.[9]

Im Sommer 2024 wechselte Kirchberger zurück nach Österreich und unterschrieb einen Zweijahresvertrag bei der Wiener Austria.[10]

Nationalmannschaft

Am 9. Juni 2010 debütierte sie in der A-Nationalmannschaft, die in Ottensheim die Auswahl Maltas mit 6:0 besiegte.[11]

Erstmals erreichte sie mit der A-Nationalmannschaft in der Qualifikation für die Europameisterschaft 2013 als Gruppen-Zweiter die Ausscheidungsspiele um die Teilnahme an der Endrunde, scheiterte jedoch an der Auswahlmannschaft Russlands, da das Hinspielergebnis von 0:2 im Rückspiel mit 1:1 nicht mehr reichte.

Vier Jahre später schloss sie mit der Mannschaft die Gruppe 8 der 2. Qualifikationsrunde für die Europameisterschaft 2017 als Zweitplatzierter hinter Norwegen ab und qualifizierte sich erstmals für ein bedeutsames Turnier, nachdem man ein Jahr zuvor als Erstteilnehmer das Turnier um den Zypern-Cup gewann. Die Mannschaft erreichte bei der Women’s Euro 2017 das Semifinale.

Im WM-Qualifikationsspiel gegen Luxemburg am 30. November 2021 erlitt sie nach einem Foul einen Schien- und Wadenbeinbruch.[12]

Am 28. Februar 2024 bestritt sie im Freundschaftsspiel gegen Dänemark ihr 100. Länderspiel.[13]

Erfolge

Auszeichnungen

Sonstiges

Ihre Tante ist die Schauspielerin Sonja Kirchberger.[16]

Commons: Virginia Kirchberger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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