Vittorio Parrinello
italienischer Boxer
From Wikipedia, the free encyclopedia
Vittorio Jahyn Parrinello (* 8. August 1983 in Piedimonte Matese) ist ein ehemaliger italienischer Boxer. Er erreichte im Bantamgewicht jeweils einen neunten Platz bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking und 2012 in London.
| Vittorio Parrinello | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Daten | |||||||||||||
| Geburtsname | Vittorio Jahyn Parrinello | ||||||||||||
| Geburtstag | 8. August 1983 | ||||||||||||
| Geburtsort | Piedimonte Matese | ||||||||||||
| Nationalität | |||||||||||||
| Gewichtsklasse | Bantamgewicht | ||||||||||||
| Stil | Linksauslage | ||||||||||||
| Größe | 1,69 m | ||||||||||||
| Kampfstatistik als Profiboxer | |||||||||||||
| Kämpfe | 19 | ||||||||||||
| Siege | 13 | ||||||||||||
| K.-o.-Siege | 2 | ||||||||||||
| Niederlagen | 6 | ||||||||||||
| Profil in der BoxRec-Datenbank | |||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||
| |||||||||||||
| |||||||||||||
Amateurkarriere
Parrinello boxte im Bantamgewicht und wurde vierfacher Italienischer Meister (2005, 2007, 2008, 2009).[1][2][3][4] Er gewann Bronze bei der EU-Meisterschaft 2006 in Pécs[5] und Gold bei den Mittelmeerspielen 2009 in Pescara.[6] Als Sportsoldat nahm er auch an Militärwettkämpfen teil, wobei er 2008 Silber bei der Militär-Weltmeisterschaft in Baku[7] und 2011 Bronze bei den Militärweltspielen in Rio de Janeiro gewinnen konnte.[8]
Bei der europäischen Olympiaqualifikation 2008 in Athen erreichte er mit Siegen gegen Dàvid Oltvànyi, Hüseyin Dündar und Rudolf Dydi einen Startplatz[9] bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking, wo er im Achtelfinale gegen Worapoj Petchkoom unterlag.[10]
Durch das Erreichen des Achtelfinales bei der Weltmeisterschaft 2011 in Baku, wo er gegen den späteren Goldmedaillengewinner Lázaro Álvarez ausschied[11], qualifizierte er sich zudem für die Olympischen Spiele 2012 in London, wo er erneut im Achtelfinale gegen Luke Campbell verlor.[12]
Parrinello war darüber hinaus Teilnehmer der Weltmeisterschaften 2007 in Chicago (Vorrunde 2)[13], 2009 in Mailand (Vorrunde 1)[14] und 2013 in Almaty (Vorrunde 2)[15], sowie der Europameisterschaften 2006 in Plowdiw (Achtelfinale)[16] und 2010 in Moskau (Achtelfinale).[17]
Ab 2010 boxte er auch in der als Mannschafts-Weltmeisterschaft organisierten World Series of Boxing (WSB) und gewann dort vier von sieben Kämpfen.[18]
Bis zu seinem Wechsel in das Profilager im Mai 2014 bestritt er 169 Amateurkämpfe mit 107 Siegen, 54 Niederlagen und 8 Unentschieden.[19]
Profikarriere
Seine Profikarriere dauerte von Mai 2014 bis Dezember 2023. Er wurde am 8. August 2015 mit einem Sieg gegen Daniele Limone Italienischer Meister im Superbantamgewicht[20] und verteidigte den Titel im März 2016 gegen Luca Rigoldi.[21]
Am 20. Mai 2017 verlor er jedoch gegen Rigoldi beim Kampf um den EU-Titel der EBU[22] und erlitt am 21. April 2018 auch eine Niederlage gegen Iuliano Gallo beim erneuten Kampf um die nationale Meisterschaft.[23]
Am 23. März 2019 verlor er beim Kampf um den WBC-Titel des Mittelmeerraumes im Superfedergewicht gegen Haithem Laamouz[24] und am 21. Dezember 2019 beim Kampf um die nationale Meisterschaft im Federgewicht gegen Suat Laze.[25] Er beendete im Anschluss seine Karriere, kehrte jedoch 2023 in den Ring zurück. Am 28. Juli 2023 verlor er erneut beim Kampf um die italienische Meisterschaft im Federgewicht gegen Simone Rao.[26]
Weblinks
- Vittorio Parrinello in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- Vittorio Parrinello in der BoxRec-Datenbank