Viva Italia (1977)
Film von Ettore Scola, Dino Risi und Mario Monicelli (1977)
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Viva Italia (Originaltitel: I nuovi mostri) ist eine italienische Episodien-Komödie der Regisseure Dino Risi, Ettore Scola und Mario Monicelli mit Vittorio Gassman und Ornella Muti. Der Film von 1977 war als Satire auf die Zustände im Italien der 1970er gedacht. Der Film wurde 1979 für den Oscar für den besten fremdsprachigen Film nominiert.
| Film | |
| Titel | Viva Italia |
|---|---|
| Originaltitel | I nuovi mostri |
| Produktionsland | Italien |
| Originalsprache | Italienisch |
| Erscheinungsjahr | 1977 |
| Stab | |
| Regie | Dino Risi, Ettore Scola, Mario Monicelli |
| Drehbuch | Agenore Incrocci, Furio Scarpelli, Ruggero Maccari, Bernardino Zapponi |
| Produktion | Pio Angeletti, Adriano De Micheli |
| Musik | Armando Trovajoli |
| Kamera | Tonino Delli Colli |
| Schnitt | Alberto Gallitti |
| Besetzung | |
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Rezeption
Der Filmdienst urteilte:
„Drei Regisseure versuchen mit dieser episodischen Komödie, die politische und gesellschaftliche Situation ihres Landes in den 70er Jahren satirisch zu erfassen. Ihr Mut zur kritischen Konsequenz bleibt gering, bisweilen auch ihr Geschmack. Vier Kurzgeschichten, immerhin, treffen grimmig […]. Kabarettistischer gerieten die Attacken auf Vertreter der italienischen Kirche, etwa auf einen Kardinal, der mit salbungsvollen Worten eine Protestversammlung routiniert zur Wonnekundgebung umfunktioniert.“[1]
Für die New York Times bemerkte Vincent Canby, dass der Film die Art von Klamauk-Film sei, wie er in Europa in den 1950ern und 1960ern populär war, in den 1970ern aber aus der Mode kam. Zum Teil wegen des Fernsehens, zum Teil wegen des Abnehmens der Qualität der Sketche. Viva Italia werde die Uhr nicht zurückdrehen, sei aber so humorvoll und unterhaltsam, dass man ihm alles Gute wünsche. Von den neun Episoden seien vier sehr, sehr gut, zwei seien ganz nett, und die übrigen drei könne man ohne größere Schmerzen ertragen.[2] Wenige Wochen später hob Canby besonders eine Episode mit Emilia Fabi hervor, in der sie eine Mutter spielt, die von ihrem Sohn unter Vorspielung falscher Tatsachen in ein Altersheim abgeschoben wird. Canby meinte, dass ihre schauspielerische Leistung ihr Durchbruch sei. Dies mache die Episode zu einer der wenigen erinnerungswürdigen Kinoerlebnisse des Sommers 1978.[3]
Für Variety war 1995 die Nominierung von Viva Italia, während Satyajit Rays Die Schachspieler ausgeschlossen worden war, ein Argument für die Überarbeitung des Regelwerks für fremdsprachige Filme.[4]
Auszeichnungen
1979: Nominierung für den Oscar für den besten fremdsprachigen Film[5]
Weblinks
- Viva Italia bei IMDb