Vladislav Cojocaru

moldawischer Akkordeonist und Komponist From Wikipedia, the free encyclopedia

Vladislav „Vlad“ Cojocaru (* 1983 in Cimișlia) ist ein moldawischer Akkordeonist und Komponist.

Wirken

Cojocaru studierte Akkordeon und Klavier an der Akademie für Musik und Theater in Chișinău. Ab 2003 setzte er sein Studium in München am Richard-Strauss-Konservatorium fort, wo er 2009 mit Diplomen als professioneller Musiker und als Musiklehrer abschloss.

Cojocaru spielt seitdem in verschiedenen Ensembles, häufig in den Richtungen Jazz oder moderne osteuropäische Musik. Mit dem bosnischen Gitarristen Vlado Grizelj und dem georgischen Bassisten Giorgi Makhosvili bildete er das Trio Accoustic Caravan, dessen Album Brillante (2025) von Marcus A. Woelfle gelobt wurde.[1] Alben entstanden auch mit den Weltmusik-Gruppen Jisr, Luftmentschn und Gefilte Fish. Zudem ist er auf Alben von Jane Knieper und Florian Christl zu hören.

Preise und Auszeichnungen

Cojocaru wurde mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem gewann er die Akkordeon-Wettbewerbe „Eugen Coca“ und „Barbu Lautaru“ in Chișinău und den „Jocurile delfice“ in Brjansk.

Diskographische Hinweise

  • Tuija Komi & Vlad Cojocaru: Satumaa (Enja 2017)
  • Colors. Lounge Cinematic Music (2018)
  • Matthias Well, Maria Well, Vladislav Cojocaru: Zingarissimo (Brahms und seine Liebe zur ungarischen Musik) (Fine Music 2023)
  • Acoustic Caravan: Brillante (GLM 2025)

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI