Volevo essere un duro

Lied von Lucio Corsi (2025) From Wikipedia, the free encyclopedia

Volevo essere un duro (italienisch für „Ich wollte ein harter Kerl sein“) ist ein Lied des italienischen Cantautore Lucio Corsi, das 2025 veröffentlicht wurde. Es gewann den Kritikerpreis des Sanremo-Festivals 2025.

Veröffentlichung12. Februar 2025
Länge3:05
Autor(en)Lucio Corsi, Tommaso Ottomano
Schnelle Fakten Lucio Corsi, Veröffentlichung ...
Volevo essere un duro
Lucio Corsi
Veröffentlichung 12. Februar 2025
Länge 3:05
Genre(s) Rock
Autor(en) Lucio Corsi, Tommaso Ottomano
Produktion Lucio Corsi, Tommaso Ottomano, Antonio Cupertino
Verlag(e) Ed. Sugar Music / Picicca Management
Label Sugar Music
Album Volevo essere un duro
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Hintergrund

Das Lied war bereits 2023 entstanden.[1] Ende 2024 wurde Corsi für das Sanremo-Festival 2025 ausgewählt, wo er mit Volevo essere un duro im Finale knapp hinter Olly auf dem zweiten Platz landete. Außerdem wurde das Lied mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet. Nach Ollys Absage rückte Lucio Corsi als italienischer Teilnehmer am Eurovision Song Contest 2025 nach. Dort erreichte das Lied den fünften Platz.

Musik und Text

Die Rock-Ballade hat ein dominantes Streicher-Arrangement und enthält in der zweiten Hälfte auch E-Gitarren-Soli. Das Arrangement stammt von Davide Rossi.[2] Der Klang wurde mit Musik der 1970er-Jahre im Stil von Elton John, aber auch mit Ivan Graziani und dem Glam Rock verglichen.[3][4][5]

Im Text zeichnet Corsi ein ironisches Selbstporträt und stellt den mütterlichen Rat, dass das Leben doch ein „Kinderspiel“ (gioco da ragazzi) sei, den ernüchternden Erfahrungen des echten Lebens gegenüber.[1] Dabei spielt er mit Macho-Stereotypen.[3] Er wäre gern ein „harter Kerl“ (un duro), ist aber letztlich schwach und verletzlich, denn „normale Menschen“ (quelli normali) haben es schwer in der Welt. Am Ende stellt er fest, dass er „ein Niemand“ (non sono nessuno) und „einfach nur Lucio“ (non sono altro che Lucio) ist.[1]

Musikvideo

Im Musikvideo zum Lied wird die Geschichte des kleinen Carletto erzählt, der aufgrund seines schlechten Schulzeugnisses vom Vater (Massimo Ceccherini) ohne Abendessen auf sein Zimmer geschickt wird. Carletto sperrt sich daraufhin in seinem Zimmer ein und lebt seine Rebellion mit der Musik von Lucio Corsi aus, bis dieser direkt aus dem Poster an der Wand in Carlettos Zimmer steigt. Die Familie ruft derweil einen Exorzisten (Leonardo Pieraccioni), um Carletto wieder zu beruhigen. Regie beim Musikvideo führte Tommaso Ottomano.[6]

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

Weitere Informationen ChartsChart­plat­zie­rungen, Höchst­platzie­rung ...
ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)[7]85 (1 Wo.)1
 Italien (FIMI)[8]3 (20 Wo.)20
 Österreich (Ö3)[9]17 (2 Wo.)2
 Schweiz (IFPI)[10]11 (4 Wo.)4
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Auszeichnungen für Musikverkäufe

Weitere Informationen Land/Region, Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe(Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­käu­fe) ...
Land/Region Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­käu­fe)
Ver­käu­fe
 Italien (FIMI)[11] Platin200.000
Insgesamt 1× Platin
200.000
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Belege

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