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Volksbank Pirna

Genossenschaftsbank mit Sitz in der sächsischen Kreisstadt Pirna im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Volksbank Pirna eG ist eine Genossenschaftsbank mit Sitz in Pirna.

Schnelle Fakten Staat, Sitz ...
  Volksbank Pirna eG
Staat Deutschland Deutschland
Sitz Pirna
Rechtsform eingetragene Genossenschaft
Bankleitzahl 850 600 00[1]
BIC GENO DEF1 PR2[1]
Gründung 3. März 1858
Verband Genoverband
Website volksbank-pirna.de
Geschäftsdaten 2025[2]
Bilanzsumme 745,7 Mio. EUR
Einlagen 663 Mio. EUR
Kundenkredite 442 Mio. EUR
Mitarbeiter 105
Geschäftsstellen 9
Mitglieder 11.828
Leitung
Vorstand Hauke Haensel (Vorsitzender des Vorstandes)
Jens Köhler (Vorstandsmitglied)
Aufsichtsrat Thomas Gischke (Vorsitzender)
Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland
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Geschichte

Die Volksbank Pirna eG wurde am 3. März 1858[3] gegründet und fusionierte 2009 mit der Raiffeisenbank Neustadt (Sachs.) eG mit dem Sitz in Sebnitz letztmals mit einer weiteren Genossenschaftsbank. Im Jahr 1999 erfolgte die Fusion mit der Raiffeisenbank Pirna.[4]

Im Jahr 2022 fusionierte die Volksbank Pirna mit der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Sebnitz[5] sowie im Jahr 2023 mit der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft eG Pirna-Copitz.[6]

Geschäftsausrichtung

Die Volksbank Pirna betreibt das Universalbankgeschäft. Im Verbundgeschäft arbeitet sie mit der DZ Bank, R+V Versicherung, Bausparkasse Schwäbisch Hall, Teambank, VR Leasing, DZ Hyp und der Union Investment zusammen.

Geschäftsgebiet

Das Geschäftsgebiet liegt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

An diesen Orten betreibt die Bank Filialen:

Kritik

Im November 2023 veröffentlichten der Tagesspiegel und die Plattform Correctiv Rechercheergebnisse, nach denen die Volksbank Pirna „Geschäfte mit Linksradikalen, mit Rechtsradikalen und russischen Propagandisten“ macht, die keinen erkennbaren örtlichen bzw. regionalen Bezug zu Pirna haben. Zu den Kunden zählen demnach beispielsweise die stalinistische Kleinpartei Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD), der rechtsextreme Pegida-Verein aus Dresden, ein Unternehmen mit Sitz in Berlin aus dem Umfeld des als Verschwörungsideologen bezeichneten Journalisten Ken Jebsen und die im staatlichen russischen Auftrag agierende internationale Nachrichtenagentur Ruptly mit Sitz in Berlin, die zum von der EU sanktionierten Sender RIA Novosti gehört. Des Weiteren gehörte der Internet-Radiosender Kontrafunk zu den Geschäftskunden. Die Spenden zur Gründung der Partei Bündnis Sahra Wagenknecht mit Sitz in Berlin wurden von dem Gründungsverein bei der Volksbank Pirna gesammelt.[7][8][9]

Einzelnachweise

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